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Forschung & Lehre

Projekte

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Forschungsprojekten, die aktuell an den Berliner Hochschulen im Bereich Geschlechterforschung durchgeführt werden.

Weitere Forschungsprojekte finden Sie auf den jeweiligen Websites unserer Mitgliedseinrichtungen.

Recht – Geschlecht – Kollektivität

DFG-Forschungsgruppe Recht  Geschlecht  Kollektivität: Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung“
  • Beteiligte Hochschulen: HU Berlin, Universität Potsdam, TU Berlin, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), FU Berlin
  • Sprecherin: Prof. Dr. Beate Binder (HU Berlin)
  • Teilprojektleiter*innen: Prof. Dr. Maja Apelt (Universität Potsdam), Prof. Dr. Susanne Baer (HU Berlin), Prof. Dr. Sabine Hark (TU Berlin), Prof. Dr. Eva Kocher (Europa-Universität Viadrina Frankfurt Oder)), Prof. Dr. Martin Lücke (FU Berlin)

Die interdisziplinäre Forschungsgruppe (FOR) fokussiert den Zu­sammenhang von Recht, Geschlecht und Kollektivität. Es wird nach der Wirkmächtigkeit vergeschlechtlichter Kollektivität in einer hegemonial männlich-heteronormativen sowie bürgerlich-privatrechtlich verfassten Rechtstradition gefragt.

GenderOpen

Ein Repositorium für die Geschlechterforschung
  • Beteiligte Hochschulen: FU Berlin, HU Berlin, TU Berlin – Verbundprojekt der drei universitären Geschlechterforschungszentren Margherita-von-Brentano-Zentrum (FU Berlin), Zentrum für transdiszplinäre Geschlechterstudien (HU Berlin) und dem Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (TU Berlin)
  • Leitung: Dr. Anita Runge (Margherita-von-Brentano-Zentrum der FU Berlin), Dr. Karin Aleksander (Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der HU Berlin), Prof. Dr. Sabine Hark (Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Berlin)

GenderOpen ist das weltweit erste Open-Access-Repositorium für die Geschlechterforschung. Seit der Freischaltung im Dezember 2017 ist GenderOpen beständig gewachsen und umfasst mittlerweile mehr als 1500 Publikationen.

Open Gender

Open-Access-Zeitschrift für die Geschlechterforschung
  • Beteiligte Hochschulen: FU Berlin, HU Berlin, Universität zu Köln, TU Hamburg, Universität Wien, Universität Göttingen, Goethe-Universität Frankfurt, LMU München
  • Herausgeberinnen: Dr. Gabriele Jähnert (ZtG, HU Berlin), Dr. Anita Runge (MvBZ, FU Berlin), Prof. Dr. Susanne Völker (GeStiK – Gender Studies in Köln & Department Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Universität zu Köln)

Open Gender Journal ist eine Open-Access-Zeitschrift für die Geschlechterforschung.

querelles-net

Rezensionszeitschrift für Frauen- und Geschlechterforschung
  • Hg. vom Margherita-von-Brentano-Zentrum der FU Berlin
  • Open Access

Chance Quereinstieg / Männer in Kitas

Koordinationsstelle

Die Koordinationsstelle „Chance Quereinstieg / Männer in Kitas“ arbeitet an der Steigerung des Anteils männlicher Fachkräfte in Kitas. Sie begleitet das Bundesmodellprogramm „Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas“ für Berufswechsler*innen.

  • Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
  • Förderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

CILIA-LGBTIQ+

Comparing Intersectional Life Course Inequalities amongst LGBTQ Citizens in Four European Countries
  • Beteiligte Hochschulen: ASH Berlin, University of Surrey, Universidade de Coimbra, University of Strathclyde
  • Laufzeit: 01.03.2018-28.02.2021
  • Projektleitung: Prof. Dr. María do Mar Castro Varela (ASH Berlin), Prof. Andrew King (University of Surrey), Prof. Ana Cristina Santos (Universidade de Coimbra), Prof. Yvette Taylor (University of Strathclyde)
  • Finanzierung:  DFG: NORFACE Transnational Research Programme on Dynamics of Inequality Across the Life-Course

Ländervergleichende Studie der komplexen und multiplen Ungleichheitserfahrungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und Queer (LSBTIQ*) über die gesamte Lebensspanne.

efas

economy, feminism and science
  • HTW Berlin
  • Finanzierung: Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre, BCP
  • Gegründet im März 2000.
  • Vernetzung von Wirtschaftswissenschaftler*innen und Wissenschaftler*innen aus angrenzenden Disziplinen und Berufsfeldern im deutschsprachigen Raum

Feministisch bloggen

Politische Interventionen in die digitale Öffentlichkeit?
  • Beteiligte Hochschulen: ASH Berlin & TU Berlin
  • Laufzeit: 01.01.2018-31.12.2020
  • Projektleitung: Nadja Damm (ASH
  • Finanzierung: Förderung durch das Berliner Chancengleicheitsprogramm (BCP) im Programm DiGiTal

Das Forschungsprojekt untersucht die Perspektive feministischer Blogger*innen aus dem deutschsprachigen Raum auf ihre digitale Schreib- und Publikationspraxis des Bloggens.

Gender in die Lehre

Website
  • HTW Berlin
  • Projektleitung: Dr. Sünne Andresen, Dr. Jette Hausotter
  • Finanzierung: Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP)

Das Projekt „Gender in die Lehre” bietet Beratung und Trainings zur Förderung der Gender-Kompetenz von Studierenden und Lehrenden der HTW Berlin an und initiiert Maßnahmen zur Förderung und Verankerung fachbezogener und interdisziplinärer Geschlechterforschung an der HTW Berlin.

JupP

BMBF-Projekt: Jungenpädagogik und Prävention von sexualisierter Gewalt
  • Beteiligte Einrichtungen: ASH Berlin, Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.
  • Laufzeit: 01.04.2018–31.03.2021
  • Projektleitung: Prof. Dr. Jutta Hartmann (ASH Berlin)
  • Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Praxis-Forschungsprojekt JupP zielt auf eine verbesserte Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, die sich als männlich verstehen. Hierfür werden präventionsbezogene Aspekte in den pädagogischen Angeboten der vier Praxisfelder Jungen*arbeit, Sexualpädagogik, Präventionsarbeit zu sexualisierter Gewalt sowie queerer Bildung  in einem qualitativen Forschungsprozess herausgearbeitet.

TGI-TWG

Tiergestützte Interventionen in Therapeutischen Jugendwohngruppen
  • Beteiligte Hochschulen: ASH Berlin & HTW Berlin
  • Laufzeit: 01.04.2019-01.03.2021
  • Projektleitung: Prof. Dr. Sandra Wesenberg (ASH Berlin), Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner (ASH Berlin), Prof. Dr. Claudia Gather (HWR), Prof. Dr. Sigrid Betzelt (HWR)
  • Finanzierung: Gefördert durch das Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF)

Im Zentrum des Projekts steht die Frage nach der Wirkung und den Effekten hundegestützter Interventionen in Therapeutischen Wohngruppen für Jugendliche unter besonderer Berücksichtigung geschlechterdifferenzierender Aspekte.

(Neu)Ordnungen

Zur Logik der (Spiel-)Praxis von neu zugereisten Kindern im theaterpädagogischen Setting
  • Finanzierung: Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
  • Projektleitung: Serafina Morrin
  • Laufzeit: 2019-2022

Das Projekt stützt sich auf  Videoanalysen. Hierbei wird untersucht, wie in (theater-)pädagogischen Settings mit neu zugereisten Kindern soziale Ordnungen imaginiert, verhandelt und neu entworfen werden.

#wessenfreiheit

Bundesweite Aktionstage
  • Beteiligte Hochschulen: weißensee kunsthochschule berlin, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Hochschule für Grafik- und Buchkunst Leipzig, Kunsthochschule Mainz, Muthesius Kunsthochschule Kiel, Hochschule für Musik Hans Eisler Berlin, Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Akademie der bildenden Künste Wien, Universität der Künste Berlin, Hochschule für Künste Bremen, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, TU Berlin

Preise

In Berlin gibt es eine Vielzahl an Preisen, die an herausragende Forscher*innen vergeben werden. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Preisen, die sich dezidiert an Forschende bzw. an Forschungsarbeiten mit Geschlechterbezug widmen:

Alice Salomon Award

Alice-Salomon-Hochschule

Mit dem Alice Salomon Award ehrt die Hochschule Persönlichkeiten, die zur Emanzipation der Frauen und der Entwicklung der Sozialen Arbeit Herausragendes beigetragen haben und die im übertragenen Sinn das Werk Alice Salomons unter heutigen Bedingungen weiterführen und verstärken.

  • Vergabe: alle zwei Jahre
  • Höhe: 6.000 €

Marie-Schlei-Preis

Freie Universität Berlin

Ausgezeichnet werden die zwei besten wissenschaftlichen Arbeiten: einmal als Frauenförderpreis (ohne Themenbindung) und einmal als Preis zur Förderung der Frauen- und Geschlechterforschung, hier kann sich jede*r bewerben.

  • Vergabe: jährlich
  • Höhe: insgesamt 3.500 €

Caroline von Humboldt-Preis

Humboldt-Universität zu Berlin

Ausgezeichnet werden (fachübergreifend) Nachwuchswissenschaftlerinnen aus dem In- und Ausland.

  • Vergabe: jährlich
  • Höhe: 15.000 €

Margherita-von-Brentano-Preis

Freie Universität Berlin

Ausgezeichnet werden innovative Projekten und Initiativen im Bereich der Gleichstellung und/oder Frauen- und Geschlechterforschung.

  • Vergabe: alle zwei Jahre
  • Höhe: 15.000 €

POLITEIA-Preis für studentische Arbeiten

Hochschule für Wirtschaft und Recht

Ausgezeichnet werden schriftliche Arbeiten (Hausarbeiten, Projektarbeiten oder Abschlussarbeiten) von Studierenden und Absolvent*innen aus allen Studienfächern der HWR auf dem Gebiet der Frauen- und Geschlechterforschung.

  • Vergabe: jährlich
  • Höhe: 1. Preis: 1.000 €, 2.-4. Preis: jeweils 400 €

Clara-von-Simson-Preis

Technische Universität Berlin

Ausgezeichnet werden die besten Studienabschlussarbeiten (Diplom, Master) von Absolventinnen der TU, vorrangig aus den Natur- bzw. Technikwissenschaften.

  • Vergabe: jährlich
  • Höhe: 1. Preis: 2.500 €, 2. Preis: 1.500 €, 3. Preis: 1.000 €

Studium

Die Möglichkeiten Geschlechterforschung in Berlin zu studieren, sind so vielfältig wie die Geschlechterforschung selbst: Einige Hochschulen bieten eigenständige Studiengänge an. Anderen Hochschulen haben das Studium der Geschlechterforschung dezentral in fächerspezifische Studiengänge integriert oder sie bieten studiengangsbegleitende Zertifikate an.

Freie Universität Berlin (FU)

Lehrangebote der Geschlechterforschung sind an der FU sind dezentral in die fächerspezifischen Studiengänge integriert. Die Studienberatung wird u.a. vom Margherita-von-Brentano-Zentrum übernommen.

Humboldt-Universität zu Berlin (HU)

Das Lehrangebot der HU wird organisiert und koordiniert vom Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG). Angeboten werden zwei eigenständige Studiengänge Geschlechterforschung/ Gender Studies.

Mehr Informationen dazu auf der Website zur Studienberatung des ZtGs.

Technische Universität Berlin (TU)

Das Lehrangebot im Bereich der Geschlechterforschung an der TU Berlin wird organisiert vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG).

Das ZIFG ist an den B.A.- und M.A.- Studiengängen der Fakultät I (Geisteswissenschaften) beteiligt und bietet fächerübergreifende Lehrveranstaltungen an.

Universität der Künste (UdK)

Als einzige Berliner Kunsthochschule, an der kontinuierlich Gender Studies angeboten werden, stellt die UdK fast das gesamte Angebot in diesem Bereich und kooperiert wie die TU mit dem Studiengang Geschlechterstudien der HU durch ein entsprechendes Seminarangebot.

Charité

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ist eine gemeinsame Einrichtung der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin.

  • Pflichtmodul „Geschlechtsspezifische Erkrankungen“
    Erkenntnisse aus der Geschlechterforschung sind in dem Studiengang Humanmedizin u.a. durch das Pflichtmodul „Geschlechtsspezifische Erkrankungen“ integriert (vgl. die entsprechende Studienordnung).

Alice Salomon Hochschule (ASH)

Die Gender Studies an der ASH sind primär an der sozialen Arbeit mit Frauen und der Gesundheitsversorgung von Frauen orientiert. Sie werden außerdem in weitere gesellschaftliche Analysekategorien eingebunden wie etwa in den Kontext von sozialer Ungleichheit, Rassismus und Heterosexismus.
Genderkompetenz ist als übergreifendes Lernziel in vielen Modulen der Bachelorstudiengänge curricular verankert. Weiterhin gibt es Gender- und Queer-Studies im Wahlpflichtbereich.

  • Modul Diversity Studies
    Für den B.A.-Studiengang »Soziale Arbeit« wurde das Modul Diversity Studies entwickelt, in dem das Seminar »Gender und Queer Studies« angesiedelt ist.
  • Gender in Forschung und Lehre an der ASH
    Das Büro der Frauen*beauftragten informiert zu Gender in Forschung und Lehre an der ASH.

Beuth Hochschule für Technik

Über Gender und Diversity in Forschung und Lehre informiert an der Beuth Hochschule das Gender- und Technik-Zentrum (GuTZ).

Katholische Hochschule für Sozialwesen (KHSB)

Geschlechterforschung ist an der KHSB in Studiengänge und -module integriert.

Kooperationsstudiengang: Master of Social Work

Das berufsbegleitende, viersemestriges Studium bildet Fachkräfte aus, die die Menschenrechtsthematik in Lehre, bei in- und/oder ausländischen Praxisprojekten und in der eigenen Organisation einfließen lassen und umsetzen können.

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR)

Die HWR vermittelt seit vielen Jahren im Hauptstudium des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften systematisch Genderthemen. So etwa im Themenfeld „Gender und Diversity in Betrieb und Gesellschaft“, das unter der Beteiligung von Betriebs- und Volkswirtschaft sowie Recht und Soziologie angeboten wird. Dieses Themenfeld geht auf den bereits 1991 ins Leben gerufenen Studienbereich »Frauen und Wirtschaft« zurück.

Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW)

An der HTW sind Gender & Diversity Studies sowohl in der Forschung als auch in der Lehre in unterschiedlichen Fachbereichen und in unterschiedlichen Projekten vertreten.

  • Gender & Diversity Studies
  • Gender in die Lehre
    Das Projekt „Gender in die Lehre“ wird aus den Mitteln des Berliner Programms zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP) gefördert und bietet für Lehrenden und Studierenden der HTW verschiedene Beratungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten an.

Vernetzung

forum* gender studies berlin

forum* gender studies berlin ist ein offenes Netzwerk für Geschlechterforschung in dem sich Doktorand*innen, Post-Doktorand*innen und anderen Wissenschaftler*innen, die in Berlin arbeiten und / oder wohnen, hochschulübergreifend austauschen können.

 

Das forum* ist eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen Berliner Hochschulen (afg) in Kooperation mit dem Margherita-von-Brentano-Zentrum der Freien Universität Berlin.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne direkt an:

  • sabina.garcia.peter@fu-berlin.de

Digitale Tools

Datensammlungen

Forschungsprojekte im Bereich Geschlechterstudien

Auch die Fachgesellschaft Geschlechterforschung bietet einen Überblick über Forschungsprojekte im Bereich Geschlechterstudien, die in den letzten Jahren von Mitgliedern der Fachgesellschaft durchgeführt wurden.

Gutachter*innen-Datenbank

Die Gutachter*innen-Datenbank ist ein Verzeichnis von Personen, die ihre Bereitschaft erklärt haben, für Open-Access-Zeitschriften und Monographien in Deutschland zu begutachten. Mit der Datenbank sollen bestehende, neu zu gründende oder transformierte Zeitschriften dabei unterstützt werden, passende und qualifizierte Personen zur Qualitätssicherung eingereichter Beiträge zu finden.

Portal: Datensammlung Geschlechterforschung

Das Portal des Margherita-von-Brentano-Zentrums der FU Berlin besteht aus vier Datensammlungen:

  • Professuren mit einer Voll- oder Teildenomination Frauen- und Geschlechterforschung/Gender Studies an deutschsprachigen Hochschulen
  • Gutachter*innen-Datenbank (als Teil der Open Gender Plattform)
  • Forschungsprojekte zur Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin
  • Forschende im Bereich der Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin

Wichtig ist der bei der Datensammlung zu den Professuren der Benutzungshinweis:

„Die Datensammlung enthält Professuren mit einer Voll- oder Teildenomination für Frauen-und Geschlechterforschung/Gender Studies. Bei einer Volldenomination handelt es sich um eine Professur mit einer expliziten Bestimmung für Frauen- und Geschlechterforschung (Beispiel ‚Professur für Geschlechtersoziologie‘); bei einer Teildenomination wird eine entsprechende Aufgabenbestimmung als Zusatz formuliert (Beispiel: Professur für Politikwissenschaft ‚mit dem Schwerpunkt‘ oder ‚unter besonderer Berücksichtigung von Frauen- und Geschlechterforschung‘).“

Forschungsdatenbank Gender Studies

In der Forschungsdatenbank des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterforschung werden Forschungsprojekte aus dem Bereich der Gender Studies an der HU Berlin gesammelt.

Antifeminismus

Hilfen gegen Antifeminismus und Hate Speech

Die Kolleginnen der bukof haben eine sehr hilfreiche Sammlung an Argumentationshilfen gegen Antifeminismus und Hate Speech zusammengestellt.

Helpdesk  Hilfe bei Hate Speech

Das Online-Tool der Neuen deutschen Medienmacher bietet schnelle und konkrete Hilfe im Kampf gegen Hass und Hetze im Netz.

Literaturrecherche und Open Access

Open Gender Platform

Open Access schafft einen weltweiten, freien Zugang zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen. Die Open Gender Platform zeigt, wie Geschlechterforschung  die Veränderung der Publikationsgepflogenheiten aktiv voranbringt.

GenderOpen

Bei GenderOpen können Sie nach wissenschaftlichen Publikationen aus dem Feld der Geschlechterforschung suchen und direkt den Volltext herunterladen. Außerdem bietet Ihnen GenderOpen die Möglichkeit, eigene wissenschaftliche Texte einer breiten Öffentlichkeit dauerhaft frei zur Verfügung zu stellen.

QUERELLES-NET

Querelles-net ist eine Rezensionszeitschrift für Frauen- und Geschlechterforschung und wird herausgegeben vom Margherita-von-Brentano-Zentrum der FU Berlin. Sie erscheint im Open Access.

META-Katalog

META ermöglicht eine zentrale Suche in den Beständen der Einrichtungen von i.d.a., dem Dachverband von mehr als 30 Lesben-/Frauenarchiven und -bibliotheken.

Newsletter

Mailingliste des ZtG

Über die Mailingsliste werden täglich Informationen über internationale & nationale Veranstaltungen aus dem Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung, der Frauen- und Wissenschaftspolitik (mit einem Schwerpunkt auf Berlin), sowie Stellenausschreibungen und Informationen über Ausschreibungen von Stipendien und Preisen verschickt. Die Mailingliste verfügt über eine hohe Reichweite.

Zur Anmeldung

Lehre

Toolbox Gender und Diversity in der Lehre

Die Toolbox ist ein Angebot für alle Lehrenden und Mitarbeiter*innen der Freien Universität Berlin. Sie ist aber auch frei zugänglich für alle weiteren Interessierten. Sie bietet u.a. Unterstützung bei der Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen, viele Hinweise zur Vertiefung von Wissen und eine Sammlung von Good Practice Beispielen.

Gender Curricula

Die Website bietet unter anderem einen differenzierten und bundesweiten Überblick über Gender-Studiengänge, Gender-Teilmodule, Frauen-Studiengänge und Gender-Module & Zertifikate.

Bibliotheken & Archive

Wissenschaft und Forschung benötigen Bücher & Bibliotheken, Handapparate & Hilfsmittel. Die Frauen- und Geschlechterforschung hat sich auf diesem Gebiet seit Ende der 1970er/Anfang der 1980er Jahre von einer Exotin zu einer transdisziplinären Wissenschaft mit Studiengang entwickelt. Sie startete mit Manuskripten und Selbstverlagen und verfügt heute über eigene wissenschaftliche Zeitschriften und Buchreihen. Ihre Ergebnisse im In- und Ausland, die früher in privaten und Vereinsbuchsammlungen dokumentiert wurden, befinden sich heute in professionellen Bibliotheken und Archiven mit Datenbanken und umfangreichen Serviceangeboten für Studierende und Wissenschaftler*innen.

 

Die seit den 1990er Jahren an den Hochschulen etablierten Studienschwerpunkte in einzelnen Fächern und die speziellen Studiengänge führten dazu, dass auch an den Hochschulbibliotheken mit der systematischen Sammlung von Literatur zur Frauen- und Geschlechterforschung begonnen wurde. Darüber hinaus existieren spezialisierte Archive, die Materialien der Frauenbewegung, des Frauenstudiums und der Frauen- und Geschlechterforschung sammeln und für die Forschung bereitstellen.

Der folgende Überblick stellt die Angebote von hochschuleigenen aber auch externen Bibliotheken und Archiven mit einem Schwerpunkt in der Frauen- und Geschlechterforschung in Berlin vor.

Alice Salomon Archiv

Das Alice Salomon Archiv ist eine Einrichtung der Alice-Salomon-Hochschule. Schwerpunkt des Archivs sind Materialien zur deutschen und internationalen Geschichte der Sozialen Arbeit. Darüber hinaus werden Materialien zur Person und Werk von Alice Salomon gesammelt und aufbereitet.

ADA-Datenbank

Das Universitätsarchiv der HU Berlin ist das größte Universitätsarchiv Deutschlands. Dennoch war lange nicht bekannt, welche Frauen an der Humboldt-Universität studiert, promoviert, habilitiert und gelehrt hatten. Im Rahmen eines Drittmittelprojekts wurden sämliche Archivalien des Universitätsarchivs der HU von den Anfängen des Frauenstudiums um 1890 bis 1968 gesichtet und in Form der ADA-Datenbank aufbereitet.

Bibliothek des Margherita-von-Brentano-Zentrums

Die Bibliothek ist in die Campusbibliothek der FU integriert worden. Der Bestand – ca. 5.6000 Bücher und Zeitschriftenbände – ist als Virtuelle Bibliothek im Bibliothekskatalog Primo nachgewiesen und mit der Bemerkung „Bibliothek MvBZ“ gekennzeichnet.

Digitales Deutsches Frauenarchiv

Das Digitale deutsche Frauenarchiv ist ein interaktives Fachportal zur Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland.

FFBIZ-Archiv

FFBIZ steht für Frauenforschungs-, -bildungs- und -informationszentrum. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf der zweiten Welle der internationalen Frauenbewegung.

Genderbibliothek

Die Gender-Bibliothek des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der HU Berlin sammelt seit 1989/90 Materialien zum Gebiet der Frauen-, Männer und Geschlechterstudien und katalogisiert sie in ihrem Online-Katalog GReTA. Außerdem ist sie aktive Partnerin bei anderen nationalen und internationalen Projekten zur Literaturversorgung der Geschlechterforschung, wie dem META-Katalog.

Helene-Lange-Archiv

Das Helene-Lange-Archiv ist Landesarchiv Berlin untergebracht. Der Schwerpunkt des Archivs liegt in der Sammlung von Materialien zu der Arbeit von Verbänden und Vereinen in den Bereichen Frauenbildung, -ausbildung und beruf. Dazu gehören vor allem das Archiv des Bund Deutscher Frauenvereine (1894-1933) und das Archiv des Allgemeinen Deutschen Lehrerinnen-Vereins (1890-1933).

Schwules Museum Berlin

Das Schwule Museum ist Museum, Bibliothek und Archiv zugleich. Die hauseigene Präsenzbibliothek umfasst etwa 19.000 Titel. Recherchiert werden kann ebenfalls im Online Katalog.

Spinnboden  Lesbenarchiv und Bibliothek

Der Spinnboden ist eine außeruniversitäre Einrichtung und und sammelt Materialien zur lesbischen Existenz. Die Sammlung umfasst derzeit etwa 14.000 Einzelmaterialien. Schwerpunkte sind Materialien zur Freundinnenkultur der 1920er Jahre und Materialien zur bundesdeutschen Lesbenbewegung.