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Gender Kalender

In unserem Gender Kalender informieren wir regelmäßig über Veranstaltungen (online & offline) aus dem Bereich der Gender Studies an den Berliner Hochschulen.

Auch Veranstaltungen im Rahmen des jährlichen Wissenschafts- und Aktionstages #4GenderStudies am 18. Dezember werden hier gesammelt – anlässlich des Aktionstages öffenen wir unseren Kalender auch für Veranstaltungen jenseits von Berlin. Um die Suche entsprechend zu filtern, wählen Sie unter „Veranstaltungsart“ #4GenderStudies aus. Vergangene Veranstaltungen finden sich im Archiv.

 

Aktuell

Ort
Veranstaltungsart
Sprache
Veranstalter*in
06.11.2025 – 13.02.2026 | im zweiwöchigen Rhythmus

Geschlecht denken. Kritische Ontologien der Gegenwart // ZIFG-Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26

DEENRingvorlesungTUZIFG

Wie können wir Geschlecht in einer Zeit denken, in der Körper, Räume, Technologien, Affekte, Rechte – und sogar Freundschaft – neu verhandelt werden?

Die Ringvorlesung GESCHLECHT DENKEN: KRITISCHE ONTOLOGIEN DER GEGENWART versammelt Perspektiven aus Gender und Queer Studies, kritischer Männlichkeits- und Rassismusforschung, feministischer Wissenschaftskritik, Rechts- und Raumtheorie sowie aus politischer, künstlerischer und institutioneller Praxis.

Im Zentrum stehen Fragen nach Subjektivierung, Sichtbarkeit, Gewalt, Sorge, Körperlichkeit, Verbündetsein – nach dem, was zählt, wer spricht, wer gemeint ist, und wie wir gemeinsam streiten können.

Weitere Informationen sowie das gesamte Programm finden sich auf der Website des ZiFG der TU Berlin sowie im Flyer weiter unten.

Technische Universität Berlin
Hauptgebäude, Raum 0104 (EG)
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
13.02.2026 | 19:00 – 22:00

30 Jahre ZIFG an der TU Berlin

DEJubiläumsfeierSpendengalaHAU1TUZIFG

Das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) an der TU Berlin feiert sein 30-jähriges Bestehen – und lädt herzlich ein zu einem gemeinsamen Abend im HAU 1 – Hebbel am Ufer: auf der Bühne, im Foyer und an der Bar.

Der Abend ist zugleich eine Spendengala zugunsten des gemeinsamen Archivzentrums von FFBIZ, SPINNBODEN und MAGNUS HIRSCHFELD GESELLSCHAFT.

Mit Ihrer und eurer Unterstützung möchten wir die Sichtbarkeit und Zukunft feministischer Wissens- und Erinnerungspraxen stärken.

Auf der Bühne präsentieren wir den Textzyklus IM SCHATTEN DER PRÄSENZ – ein vielstimmiges, poetisches Projekt über das Unsichtbare, das Störende, das Widerständige. Ein Stück, das fragt: Wer darf sprechen? Wer bleibt im Schatten? Und wie entsteht Präsenz dort, wo sie nicht erwartet wird?

Die Texte stammen von Sabine_ Hark und basieren auf Harks Buch Gemeinschaft der Ungewählten. Umrisse eines politischen Ethos der Kohabitation (2021). Sie übersetzen Theorie in ästhetische, musikalische und performative Formen. Die Musik komponierte Lisa Hoppe.

Wir freuen uns auf einen Abend des Feierns, Zuhörens, Unterstützens und Zusammenkommens im HAU Hebbel am Ufer, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin.

HAU 1 – Hebbel am Ufer
Stresemannstraße 29
10963 Berlin
20.02.2026 | 11:00 – 18:00

Symposium: „Gender in MINT reflektiert lehren und forschen: Ansätze, Strategien, Vernetzung“

DESymposiumHUHU
  • Veranstaltet von: Projekt Gendering MINT didaktisch-digital am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin

Mit dem Symposium „Gender in MINT reflektiert lehren und forschen“ am 20.02.2026, lädt das Projekt Gendering MINT didaktisch-digital Lehrende und Forschende zum Austausch und zur gegenseitigen Inspiration für Ansätze zur Inklusion von Gender- und intersektionalen Aspekten in die MINT-Disziplinen ein. Als Fortführung der AG „Herausforderungen und Strategien zur Inklusion von Gender in MINT“ der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG) wollen wir die kollegiale Vernetzung innerhalb der Lehr-/und Forschungs-Community zu Gender in MINT stärken.

Konzeption und Organisation:

  • Projektleitung: Dr. habil Sigrid Schmitz
  • Wissenschaftliche Mitarbeit: Judith Schütze
  • Studentische Mitarbeit: Paula Berth, Isa Weber, Lotta Bluhm

Gefördert von: Stiftung Innovation in der Hochschullehre | Fokus Portale

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: https://www.gender.hu-berlin.de/de/forschung/genderingmint-didaktisch-digital/symposium

Humboldt-Universität zu Berlin
Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum
Geschwister-Scholl-Straße 3
10117 Berlin

Archiv

Ort
Veranstaltungsart
Sprache
Veranstalter*in
19.01.2026 | 16:00 – 18:00

Diversität in Gefahr. Zur Wirkung von Kürzungen an Berliner Hochschulen

DEDiskussionsveranstaltungUdKhybridUdK

Mitten in Zeiten von Demokratiegefährdung und gesellschaftlicher Polarisierung wird an den Hochschulen gespart. Die Sparziele treffen besonders marginalisierte Gruppen und bedrohen die Entwicklungen in den Bereichen Diversität und Vielfalt. Inmitten dieses Wandels stellen sich mit zunehmender Dringlichkeit folgende Fragen: Wie kann unter diesen Bedingungen Chancengerechtigkeit gesichert und weiter vorangebracht werden? Wie können Indikatoren zu Diversität, Antidiskriminierung und Gleichstellung bei den Kürzungen berücksichtigt werden? Wie kann Vielfalt als Kernaufgabe einer Hochschule verstanden werden?

Unterstützen Sie uns. Diskutieren Sie mit uns.

Programm:

Grußwort:

  • Prof. Dr. Markus Hilgert, Präsident & Dr. Melanie Waldheim, Vorsitzende Kommission für Chancengleichheit / Universität der Künste Berlin

Panel: Melanie Bittner, Moderation

  • Nina Lawrenz, Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte / Alice Salomon Hochschule Berlin
  • Carolin Loysa, Beauftragte für Diversität und Antidiskriminierung / Freie Universität Berlin
  • Prof. Dr. Dörte Busch, Beauftragte für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen / Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
  • Alejandra Nieves Camacho, Beauftragte für Diversität und Antidiskriminierung / Universität der Künste Berlin
  • Nina Hackmann, Antidiskriminierungsreferentin an der Fakultät für Geistes- und Bildungswissenschaften & Barış Ünal, Flüchtlingsbeauftragter / Technische Universität Berlin

Barrierefreiheit: Die Veranstaltung wird in Deutsche Gebärdensprache verdolmetscht. Das Foyer im 1.OG ist NUR über den Altbau Vordereingang Fasanenstraße 1B mit Treppenlift erschlossen. Weitere Infos unter Barrierefreiheit der UdK-Gebäude.

Veranstalter*innen:

  • Universität der Künste Berlin in Zusammenarbeit mit Alice Salomon Hochschule Berlin / Freie Universität Berlin / Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin / Technische Universität Berlin

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Universität der Künste.

Universität der Künste
Foyer Konzertsaal & Live-Stream
Hardenbergstraße, Fasanenstraße 33 (Ecke)
10623 Berlin
19.01.2026 | 18:00 – 21:00

Paneldiskussion: „Epistemische Kämpfe: Geschlechterforschung zwischen Kritik und Kanon“ // Neujahrsempfang des MvBZs der FU Berlin

DEPodiumsdiskussionFUMvBZ

Es diskutieren:

  • Dr. Denise Bergold-Caldwell (Europa-Universität Flensburg)
  • Dr. Katharina Hoppe (Goethe-Universität Frankfurt am Main).

Moderation:

  • Prof. Dr. Gülay Çağlar (wissenschaftliche Leitung des MvBZ).

Beim anschließenden Empfang gibt es die Gelegenheit zum Austausch bei Getränken und Snacks.

Hier geht es zur Anmeldung.

Freie Universität Berlin
Seminarzentrum, Raum L116
Otto-von-Simson-Straße 26
14195 Berlin (Dahlem)
18.12.2025 | 12:00 – 13:00

Portal-Launch Gendering MINT digital: neue didaktische OER für digitale, hybride und Präsenz-Lehre // #4GenderStudies

DEWeb-Launchhybridbologna.labHU

Das Team des Projektes Gendering MINT didaktisch-digital lädt zur Vorstellung des neuen Portalbereichs „Lehrunterstützungen“ im Portal Gendering MINT digital ein (in Präsenz im bologna.lab als auch online). Die neuen Portalinhalte unterstützen Lehrende ihre (MINT-)Lehre gender- und diskriminierungssensibel auszurichten.

  • In einem Kurzinput mit anschließendem gemeinsamen Austausch wird der Frage nachgegangen, wie digitale Lehrunterstützungen die Inklusion von Genderwissen und Reflexionskompetenzen in der Lehre unterstützen kann – in MINT-Fächern und darüber hinaus.
  • Hierbei geht es sowohl um die Stärkung der eigenen Lehrkompetenz sowie um die Ausgestaltung unterschiedlicher Lehr-/Lernsettings.
  • Das Portal bietet sich als digitale Plattform von OER-Wissensressourcen für selbstständiges Arbeiten in digitalen, hybriden und Präsenzformaten an.
  • Vortragende: Dr. Sigrid Schmitz, Judith Schütze, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien, Humboldt-Universität zu Berlin

Anmeldung über die Website der HU Berlin.

bologna.lab
Raum 101-103
Hausvogteiplatz 5-7
10117 Berlin
21.11.2025 | 14:00 – 18:00

Alma Mater als Justitia? Informationen und Austausch zum neuen Ordnungsrecht an Berliner Hochschulen

DEGesprächTUZIFG

Im Juli vergangenen Jahres wurde nach einer überraschend kurzen Befassung und Debatte sogenanntes Ordnungsrecht in das Berliner Hochschulgesetz wieder aufgenommen, das erst drei Jahre zuvor aus dem Gesetz gestrichen worden war.
Der Wiedereinführung wurde insbesondere von studentischer Seite widersprochen. Seit der Verabschiedung der Gesetzesnovelle ist es erstaunlich ruhig um den neuen Paragrafen und die gegenwärtige Erarbeitung der entsprechenden Satzungen verläuft in den Hochschulen vergleichsweise geräuschlos. Die aktuelle Kürzungsdebatte scheint alle anderen Themen an den Rand zu drängen.
Dies wird allerdings der Bedeutung und möglichen Tragweite der neuen Regelungen zu Ordnungsmaßnahmen, die ausschließlich Studierende betreffen, nicht gerecht. Wir möchten daher zum Ordnungsrecht informieren und vor allem eine Verständigung über den Umgang mit den neuen Regelungen in den Hochschulen anregen.
Eingeladen sind Studierende, Promovierende und Beschäftige aller Berliner Hochschulen sowie alle Personen, die sich für einen kritischen Blick auf (hochschul-)politische Entwicklungen interessieren.

Weitere Informationen finden sich auf der Website der TU Berlin.

TU Berlin
Universitätsbibliothek der TU Berlin, Raum BiB 014
Fasanenstraße 88
10787
29.01.2026 | 12:30 – 13:30

Tanja Kubes (Berlin): Feministische KI. Wieso menschenzentrierte Künstliche Intelligenz für eine gerechte Welt nicht ausreicht // Gender Lunch Talks

DEGenderLunchTalkFUMvBZ

»Menschenzentrierte KI« klingt gut – ist aber nicht genug. Wer KI wirklich gerecht gestalten will, muss Machtfragen stellen: Wer wird gehört? Wer wird übersehen? Wer profitiert? In meinem Vortrag zeige ich, warum das Label »menschenzentriert« oft nur ein Feigenblatt ist – und wie feministische KI neue Wege eröffnet, indem sie Ungleichheiten sichtbar macht, Teilhabe ins Zentrum rückt und neue feministische digitale Zukünfte schreibt. Dabei stelle ich ein neues KI-Rahmenwerk vor, das feministische Prinzipien mit nichtwestlichen KI-Ontologien verbindet und so zukunftsfähige Wege eröffnet, KI fair und inklusiv zu gestalten.

Kubes, Tanja. 2025. A critique of human-centred AI: A plea for a feminist AI framework. AI & Society. Springer Nature. DOI: 10.1007/s00146-025-02556-8

Hybrid-Veranstaltung
Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=md66037444526d61f36284af0279b7a96

Oder im Raum KL 29/139, Freie Universität Berlin, Rostlaube

Weitere Informationen finden sich auf der Website des MvBZs.

Freie Universität Berlin
Rostlaube, Raum KL 29/139
05.12.2025 | 18:00 – 20:00

Verleihung des Margherita-von-Brentano-Preises 2025

DEPreisverleihungFUMvBZ

Der diesjährige Margherita-von-Brentano-Preis geht an den Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte und das studentische Übersetzungskollektiv der Romanistik.

Mit dem Margherita-von-Brentano-Preis 2025 der Freien Universität Berlin werden zu gleichen Teilen der Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte und das studentische Übersetzungskollektiv der Romanistik geehrt. Mit der alle zwei Jahre verliehenen Auszeichnung würdigt das Präsidium der Hochschule Persönlichkeiten oder Projekte für Leistungen in der Geschlechterforschung oder Gleichstellung. Mit einer Summe von 15.000 Euro zählt er zu den höchstdotierten Förderpreisen im Feld Geschlechterforschung oder Gleichstellung in Deutschland.

Die Freie Universität Berlin zeichnet den Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte für sein herausragendes Engagement für die Sichtbarmachung von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, insbesondere mit Blick auf queere Geschichte in der Wissenschaft, aus.

Das studentische Übersetzungskollektiv wird für sein herausragendes Engagement für die Thematisierung von Feminiziden, ihre wissenschaftlich innovative und internationale Bearbeitung dieses drängenden gesellschaftlichen Themas sowie ihren Beitrag zur feministischen Wissensproduktion und Erinnerungskultur ausgezeichnet.

Weitere Informationen sowie das Programm finden sich auf der Website des MvBZs der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Henry-Ford-Bau (Hörsaal A)
Garystraße 35
14195 Berlin (Dahlem)
15.01.2026 | 12:30 – 13:30

Gülay Çağlar, Sabina García Peter, Jana Gerlach, Heike Pantelmann: Diversity und Rassismus im Hochschulkontext – glänzende Fassaden und gebrochene Versprechen. Publikationsvorstellung // Gender Lunch Talks

DEENGenderLunchTalkhybridFUMvBZ

In den letzten Jahren sind Diversity-Politiken zu einem der Kernelemente der Organisationsentwicklung im deutschen Hochschulkontext geworden. Die deutschen Hochschulen präsentieren sich als weltoffene und liberale Orte, die sich der Vielfalt verschrieben haben. Diversität wird öffentlich als strategische Ressource für Innovation und akademische Leistung angepriesen. Der deutsche Hochschulkontext weist jedoch Besonderheiten auf, die seine Diversity-Strategien und -Politiken prägen. Dazu gehören beispielsweise Schwierigkeiten bei der intersektionalen Datenerhebung und -analyse, die zur Aufdeckung von Ausschlussmechanismen bei der Umsetzung von Diversity-Strategien beitragen können und die auf einem inklusiven Verständnis von Exzellenz basieren. Das Versprechen der Inklusion, welches die Implementation von Diversity-Politiken in sich trägt, wird im deutschen Hochschulkontext immer wieder gebrochen. Denn Fragen sich überschneidender Diskriminierung werden gerne überdeckt von einem neoliberalen Diversity-Verständnis, welches eher auf individuelle Chancengleichheit als auf die Veränderung ausgrenzender Strukturen und Prozesse der Institution abzielt. Das vorgestellte Special Issue in der Zeitschrift für Diversitätsforschung- und -managment (1/2025) enthält Beiträge zu diesem Themenfeld aus einer Vielzahl von Perspektiven.

Hybrid-Veranstaltung
Teilnahme via Webex oder im Raum KL 29/139, Freie Universität Berlin, Rostlaube

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum präsentiert im Wintersemester 2025-26 erneut Projekte und Neuerscheinungen aus dem Bereich der Geschlechterforschung der Freien Universität Berlin. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, Lunch mitzubringen und mitzudiskutieren!

Weitere Informationen finden sich auf der Website des MvBZs der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Rostlaube, Raum KL 29/139
06.12.2025 | ganztägig

Workshop: On Asexualities. Crossdisciplinary Perspectives

ENWorkshopFU

The field of Asexuality Studies is unknown to many, and those who work in this field are often isolated from other Asexuality Studies Scholars in their daily lives. To make the field of Asexuality Studies more visible and give people who work on Asexualities a platform to engage and connect with one another, we are organizing this two-day international workshop.

The Workshop will be held in English. This will be an academic workshop, but it is open to anyone who is interested in academic work on Asexualities. You don’t need to be Asexual or work on Asexualities to participate. We especially welcome Asexuality Studies Scholars as well as all those who identify as asexual or relate to asexuality from intersectional perspectives. If you are part of one of these groups, please indicate that in your subject Heading, so we can prioritize your registration. The room is wheelchair-accessible. Some entrances to the building are accessible by ramps, but most of these entrances won’t have automatic doors. Inside the building, there are ramps and elevators to get to each floor. We were able to organize a quiet room for both days. If you are feeling unwell or suspect you might have COVID-19, please consider not coming to the event, self-testing at home prior to the event, or coming with a mask on.

Registration is free. Please register by November 21 by sending a quick email to laurin@tirpitz.me. The number of participants is very limited, so please only register if you can make it to most of the talks. Please only attend the workshop if you have received a confirmation mail from us. If you received a confirmation mail but can’t make it, please send us an email, to free up the spot for someone else.

Freie Universität Berlin
13.11.2025 | 18:00 – 20:00

Céline Barry (Berlin): „Ein Gespenst geht um in Europa…“ Unterhaltungen mit den Gespenstern des europäischen Grenzregimes am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

DERingvorlesungTUZIFG

Céline Barry ist Postdoc am ZIFG an der TU Berlin. Sie forscht und lehrt zu Feminismus, Rassismus und Intersektionalität in postkolonialen Kontexten.

Der Vortrag findet im Rahmen der ZIFG-Ringvorlesung „Geschlecht denken. Kritische Ontologien der Gegenwart“ statt. Weitere Informationen zur Ringvorlesung sowie das Programm finden sich auf der Website des ZIFG der TU Berlin.

Technische Universität Berlin
Hauptgebäude, Raum 0104 (EG)
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
06.11.2025 | 18:00 – 20:00

Hanna Meissner (Berlin): Think we must. Zur Dringlichkeit einer weitgereisten feministischen Mahnung

ENRingvorlesungVortragTUZIFG

Hanna Meissner ist als Professorin für Interdisziplinäre Frauen*– und Geschlechterforschung am ZIFG an der TU Berlin tätig

Der Vortrag findet im Rahmen der ZIFG-Ringvorlesung „Geschlecht denken. Kritische Ontologien der Gegenwart“ statt. Weitere Informationen zur Ringvorlesung sowie das Programm finden sich auf der Website des ZIFG der TU Berlin.

Technische Universität Berlin
Hauptgebäude, Raum 0104 (EG)
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
30.10.2025 | 18:00 – 20:00

Éric Fassin (Paris): „The universities are the enemy“. From gender ideology to critical race theory and antisemitism // Die Zukunft der Gender Studies

ENVortragFUZIFGMvBZ

Die Reihe »Die Zukunft der Gender Studies« wird vom Margherita-von-Brentano-Zentrum der Freien Universität Berlin in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der Technischen Universität Berlin organisiert. Die Reihe zielt darauf, die aktuellen Herausforderungen der Gender Studies im Rahmen der (geo)politischen, sozio-ökonomischen und ökologischen Krisen der Gegenwart zu diskutieren und Möglichkeiten kritischer Intervention auszuloten.

Abstract:

What had begun in the mid-1990s as a conservative reaction with the Vatican’s crusade against “gender ideology” turned into a neofascist revolution starting in the 2010s. First, this campaign, both in Europe and in Latin America, has since involved political movements and even governments. Second, it has targeted, starting with the United States and France, not only gender theory, but also Critical Race Theory – and since October 7, 2023, including in Germany, (alleged) antisemitism. Third, anti-intellectualism has now become a crucial component in many of these attacks, from Trump to Putin, Orbán and Erdogan, Bolsonaro and Milei. Finally, I will argue that today, paradoxically, gender studies can be most helpful in trying to make sense of this neofascist turn that was first launched against the concept of gender.

Éric Fassin is a professor of sociology and gender studies at Université Paris 8 Vincennes – Saint-Denis, affiliated with the research center SOPHIAPOL (Paris Nanterre – Paris 8), and a senior member of the Institut Universitaire de France.

Freie Universität Berlin
Vortragsraum des Instituts für Philosophie der Freien Universität Berlin, Untergeschoss
Habelschwerdter Allee 30
14195 Berlin (Dahlem)
16.10.2025 – 05.02.2026 | im zweiwöchigen Rhythmus

MEDEA // Ringvorlesung im Wintersemester 2025/26

DEENRingvorlesungHUHUFU

Medea ist eine der schillernden Frauenfiguren in der antiken Mythologie. Die interdisziplinäre Ringvorlesung Medea eröffnet neue, spannende und kontroverse Perspektiven auf diesen Charakter und wendet sich an Studentinnen unterschiedlicher Fachbereiche: Klassische Philologie & Archäologie, Gender Studies, Europäische Literaturen, Kultur- und Theatherwissenschaften, Religionswissenschaften, Germanistik. Im Fokus stehen zunächst die antiken Texte von Euripides, Ovid und Seneca sowie die uns erhaltenen römischen Fragmente. Dann soll die Figur der Medea mit einem weiteren, interdisziplinären Blick betrachtet werden, so aus der Perspektive der Archäologie – durch einen Besuch im Alten Museum – und der Religionswissenschaft. Abschließend wird ein Blick auf die Rezeption der Medeafigur in der Moderne, bei Anna Seghers und Christa Wolf sowie in zeitgenössischen Theaterproduktionen, geworfen.

Die Ringvorlesung findet in zweiwöchigem Rhythmus donnerstags um 18 Uhr c.t. statt und stellt eine Kooperation mit der Berliner Antikensammlung dar. Sie ist außerdem dank und mit der freundlichen Unterstützung des Berliner Antike Kolleg und des Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der HU Berlin organisiert worden.

Organisiert von Lisa Cordes & Giulia Maria Chesi im Rahmen des Forschungsprojekts The Feminine Turn in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Berliner Antike-Kolleg (BAK)

Weitere Informationen sowie das Programm finden sich hier im Anhang sowie auf der Website des ZtGs der HU Berlin.

Humboldt-Universität zu Berlin
Raum 1.308
Dorotheenstr. 24
10117 Berlin
05.12.2025 | 10:00 – 18:00

Bilanz und Perspektiven des Berliner Chancengleichheitsprogramms (BCP)

DETagungHUBCP

Veranstaltet von:

  • Präsidialbereich der Humboldt-Universität zu Berlin, Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP)

Derzeit wird das Berliner Chancengleichheitsprogramm evaluiert und die Evaluationsergebnisse werden am 05.12.2025 von 10:00 – 18:00 Uhr auf der Tagung im Senatssaal der Humboldt-Universität vorgestellt.

Programm
Geförderte und Alumnae stellen ihre Forschungsprojekte und ihre (Zwischen-)Ergebnisse vor. Außerdem werden Workshops der geförderten innovativen Projekte angeboten und es wird eine Posterpräsentation geben.

Abgerundet wird die Tagung durch eine Podiumsdiskussion und einen Ausblick auf die kommende Förderperiode.

Konzeption und Organisation:
Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP)

Die Anmeldung ist über die Website möglich

Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, 1. Obergeschoss, Senatssaal
Unter den Linden 6
10117 Berlin
21.10.2025 | 09:00 – 16:00

Gender and Financial Education // Third TA’raabet Conference

ENKonferenzHWRHTMI

The Harriet Taylor Mill-Institute of HWR Berlin (HTMI) is pleased to host the third and final annual TA’raabet conference on gender within the DAAD sponsored Ta’ziz Partnership, which is part of the scientific collaboration between the Université de Tunis, El Manar (UTM), IPE (Institute for International Political Economy of HWR Berlin) and HWR Berlin.

Please visit the HWR Website for futher information (programm, enrollment etc.).

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Campus Schöneberg, Haus B, Room B 4.44
Badensche Straße 50–51
10825 Berlin
10.10.2025 | 17:30 – 19:30

Vorwärts in die Vergangenheit? // Feministischer Salon

DEDiskussionsveranstaltungHWRüpfiHTMI

Welche ökonomischen und kulturellen Entwicklungen sprechen für ein frauenpolitisches Rollback? Welche können einer solchen Entwicklung die Stirn bieten?

  • Referentin: Prof. Dr. Hildegard Maria Nickel
  • Veranstalterin: Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V. in Kooperation mit dem Harriet Taylor Mill-Institut der HWR Berlin

Weitere Information finden sich auf der Website des HTMI der HWR Berlin.

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Haus A, Raum A 2.05 (2. Stock) – mit Aufzug
Badensche Str. 52
10825 Berlin
29.10.2025 | 12:00 – 14:00

Hot Topic: Wechseljahre am Arbeitsplatz

DEInfoveranstaltungFUMvBZ

Die Infoveranstaltung „Hot Topic: Wechseljahre am Arbeitsplatz“ steht allen Universitätsmitgliedern offen und findet im Kontext des Weltmenopausentag am 29.10.2025, 12-14h, statt. In der Veranstaltung gibt die Menopausen-Expertin Dr. Jennifer Chan de Avila Einblicke in die Beziehung zwischen Wechseljahren und Berufsleben – hierbei geht es neben den physischen, psychologischen Dimensionen vor allem um emotionale und soziale Aspekte im Zusammenhang von Individuen und (Arbeits-)Umwelt. Daneben geht auch um Strategien für den Umgang mit diesem Thema an der Universität – sowohl auf organisatorischer als auch individueller Ebene.

Weitere Informationen finden sich auf der Website des MvBZs der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Holzlaube, 2.2051
Fabeckstr. 23-25
14195 Berlin (Dahlem)
12.11.2025 | 12:00 – 14:00

Stark im Wandel: Informationen und praktische Tipps zu den Wechseljahren im Job

DEInfoveranstaltungFUMvBZ

Die Infoveranstaltung „Stark im Wandel: Informationen und praktische Tipps zu den Wechseljahren im Job“ am 12. November 2025, 12-14h, bietet betroffenen Personen faktenbasierte Informationen und eine Plattform zum Austausch persönlicher Erfahrungen. Die Teilnehmer*innen erhalten von der Menopausen-Expertin Dr. Jennifer Chan de Avila praktische Ressourcen für gesunde Bewältigungsstrategien und Tipps, wie sie mit den Wechseljahren am Arbeitsplatz umgehen können. Zudem bietet der Workshop die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen, die ähnliche Herausforderungen bewältigen. Der Workshop dient auch als Vorlage, wie Peer-Support-Formate künftig an der Universität organisiert werden könnten.

Weitere Informationen auf der Website des MvBZ der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Holzlaube, 2.2051
Fabeckstr. 23-25
14195 Berlin (Dahlem)
06.10.2025 | 18:15 – 19:45

Maria Bühner (Leipzig): Queer: Eine nützliche Kategorie für die (ostdeutsche) Zeitgeschichte

DEVortragKeynoteHUHU

Die Keynote findet im Rahmen des gemeinsamen Workshop der AG Studierende und der Regionalgruppen Ost und Berlin des Arbeitskreis für historische Frauen- und Geschlechterforschung e.V. statt. Weitere Informationen sowie das Programm finden Sie auf der Website von H-Soz-Kult.

Da die Plätze begrenzt sind, wird um vorherige Anmeldung beim Team der Regionalgruppe Ost über ost@akhfg.de gebeten.

Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, Raum 1066 E
Unter den Linden 6
10117 Berlin
25.09.2025 | 16:00 – 18:00

Menstruation nachhaltig denken: Körper, Klima, Konsum // Werkstattgespräche HTMI

DEWerkstattgesprächHWRHTMI

Das Werkstattgespräch widmet sich der Frage, inwiefern das Thema Menstruation nicht nur ein körperliches, sondern auch ein ökologisches, soziales und innovationsbezogenes Anliegen ist. Wie menstruiert wird, ist eng verknüpft mit Fragen der Nachhaltigkeit, sozialen Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Teilhabe, wie beispielsweise am Arbeitsplatz.

Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen sowie das Programm finden sich auf der Website der HWR Berlin.

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung
07.10.2025 | 15:00 – 18:00

Geschlechter- und Gleichstellungsforschung im Fokus – Potenziale und Strategien in Zeiten antifeministischer Angriffe // Gleichstellungs-Lecture

DEENVortragDiskussionBundesstiftung GleichstellungBundesstiftung Gleichstellung

Wissenschaftliche Erkenntnisse werden angesichts eines Erstarkens antifeministischer und rechtspopulistischer Positionen aktuell zur politischen Verhandlungsmasse. Gleichstellungs- und Geschlechterforschung, aber auch andere Forschungsfelder wie Umweltwissenschaften oder Postkoloniale Studien, werden zur Zielscheibe. Beispiele aus anderen Ländern, wie den USA oder Ungarn, zeigen, wie schnell und zerstörerisch eine autoritäre Einflussnahme auf das Wissenschaftssystem geschehen kann.

Angriffe auf intersektionale Geschlechter- und Gleichstellungsforschung gefährden nicht allein die wissenschaftliche Freiheit. Als emanzipatorische Errungenschaft sozialer Bewegungen befördern diese kritischen Wissenschaften eine vielfältige, gleichberechtigte Gesellschaft. Sie sind relevant für eine menschenrechtsbasierte Bildung und eine aktive Zivilgesellschaft. Gleichstellungs- und Geschlechterforschung zu verteidigen, heißt Demokratie zu verteidigen. Zudem ist Geschlechtergleichstellung Verfassungsauftrag und damit auch in Krisenzeiten eine Notwendigkeit.

Das Programm sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung findet sich auf der Website der Bundesstiftung Gleichstellung.

Bundesstiftung Gleichstellung
Karl-Liebknecht-Str. 34
10178 Berlin
10.07.2025 | 18:00 – 20:00

Buchvorstellung: Solidaritäten transformieren

DEENBuchvorstellungHUHUFUTUBUA

Unsere Gegenwart ist geprägt von tiefgreifenden Umbrüchen: Pandemien und Kriege, Klimakrise und Digitalisierung, globale Mobilität und Migration fordern uns heraus, Demokratie und Zugehörigkeit neu zu denken. Inmitten einer weltweiten Entsolidarisierung stellt sich die Frage, wie gesellschaftliche Beziehungen neu gestaltet werden können.

Das Forschungskonsortium Transforming Solidarities hat sich in den Feldern Arbeit, Gesundheit und Wohnen mit der Frage beschäftigt, welche Praktiken und Infrastrukturen in der Migrationsgesellschaft notwendig sind, um Solidarität zu ermöglichen. In Berlin – dem Labor der Migrationsgesellschaft – wurde untersucht, wie Solidaritäten ausgehandelt, ermöglicht oder verhindert werden und welche Antworten sie auf gegenwärtige Herausforderungen bieten können.

Der Band versammelt 35 Beiträge, die theoretische und praktische Perspektiven auf Solidarität als Ausgangspunkt für neue politische Organisationsformen, selbstbestimmte Mobilität und ein gutes Leben für alle entfalten. Im Austausch mit solidarischen Initiativen und Netzwerken werden nicht nur neue Wissenschafts-, sondern auch Gesellschaftspraktiken ausgelotet – pointiert, konfrontativ und stets den konkreten Fragen des Zusammenlebens verpflichtet: in Bezug auf Gesundheit, Wohnen und Arbeit, aber auch darüber hinaus.

Weitere Informationen finden sich auf der Website Transforming Solidaridies.

Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, Lichthof (Ost)
Unter den Linden 6
10117 Berlin
09.07.2025 | 18:00 – 20:00

Booklaunch: Recht umkämpft. Feministische Perspektiven auf ein neues Gemeinsames

DEBuchvorstellungHUhybridZtGTUZIFG

Liebe Kolleg:innen, liebe Studierende!

Das Buch ist da!

„Recht umkämpft. Feministische Perspektiven auf ein neues Gemeinsames“ ist bei Budrich erschienen. Es ist Open Access abrufbar unter: https://shop.budrich.de/produkt/recht-umkaempft/

Nach über sechs Jahren Nachdenkens hat – Geschlecht gemeinsamen Forschens die DFG-Forschungsgruppe Kollektivität“ einen Band und „Recht – Geschlecht – Kollektivität“ einen Band vorgelegt, in dem unsere Überlegungen zu interdisziplinärer Rechtsforschung, die Möglichkeiten des Re-Law und nicht zuletzt die Erfahrungen transdisziplinären Arbeitens präsentiert werden. Das würden wir gern mit Euch feiern, gemeinsam weiter denken und sprechen.

Daher laden wir herzlich zum Booklaunch ein.

Um besser planen zu können, meldet Euch doch bitte per mail an unter ztg-sekretariat@gender.hu-berlin.de

Wir freuen uns auf Euch!
Mit besten Grüßen auch für die Forschungsgruppe Susanne Baer und Beate Binder

Weitere Informationen finden sich auf der Website der HU Berlin.

Humboldt-Universität zu Berlin
Juristische Fakultät, Raum 208
Bebelplatz
10117 Berlin
23.06.2025 | 18:00 – 20:00

Geschlechterstereotype in der Selbständigkeit // Werkstattgespräch

DEWerkstattgesprächHWRHTMI

Der männliche Unternehmer gilt nach wie vor als implizite Norm, an der unternehmerisch handelnde Personen, wie z.B. Frauen und Angehörige marginalisierter Gruppen, gemessen werden. Wer von dieser Norm abweicht, wird häufig als defizitär wahrgenommen. Geschlechterstereotypen prägen das Bild vom Unternehmertum und der unternehmerischen Praxis. In diesem Werkstattgespräch möchten wir auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse u.a. folgende Fragen diskutieren:

  • Welchen Geschlechterstereotypen begegnen Unternehmerinnen und wie gehen sie damit um?
  • Welche Handlungsmuster und Strategien zeigen sich bislang in der Forschung?
  • Wie erleben Unternehmerinnen und selbständige Frauen diese Dynamiken in ihrem Alltag und wie reagieren sie darauf?
  • Was braucht es, damit sich selbständige Frauen und Unternehmerinnen in ihrer Vielfältigkeit gut entwickeln können – jenseits normativer Zuschreibungen?

Nach Input-Vorträgen durch Prof. Dr. Janina Sundermeier (FU Berlin) und Prof. Dr. Claudia Gather (HTMI der HWR Berlin) berichten Unternehmerinnen von ihren Praxiserfahrungen im Umgang mit Stereotypisierungen. Eine offene Diskussion mit allen Teilnehmer*innen und ein gemeinsames Beisammensein zum Netzwerken runden den Abend ab.

Das  Programm der Veranstaltung finden Sie im Anhang. Die Anmeldung erfolgt über die Website des HTMI.

 

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Gebäude B, Raum B 1.01
Badensche Str. 50-51
10825 Berlin
28.06.2025 | 17:30 – 21:00

Endometriose. Aktuelle und historische Bilder in Medizin und Kultur // LNDW

DELNDW
  • Organisation: PD PD Julia B. Köhne und PD Dr. Britta Lange (Institut für Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin)

Im Rahmen der „Langen Nacht der Wissenschaften 2025“ findet eine Veranstaltung zum Thema „Endometriose. Aktuelle und historische Bilder in Medizin und Kultur“ mit interdisziplinären Vorträgen von Expert*innen und KUWI/Gender-Studierenden sowie mit Dokumentarfilmen statt – in Kooperation mit dem Endometriosezentrum der Berliner Charité (Dr. Yasmin El-Nahry).

Weitere Informationen sowie das Programm finden sich im Anhang bzw. auf der Website der Langen Nacht der Wissenschaft.

Humboldt-Universität zu Berlin
2. Obergeschoss, Hörsaal 3075
Unter den Linden 6
10117 Berlin
23.06.2025 | 18:00 – 20:00

Emma Heaney: “Provincializing Cisness”

ENVortragHUZtG
  • Moderation: Luce deLire

Most examinations of sex and gender in the academy take bourgeois national histories of North America and Western Europe as their frame of reference. In the histories of Germany, the UK, France, and the United States, doctors and state bureaucracies incorporated sexual and gendered social practices into a taxonomy of identities (or even species, as Foucault puts it,) beginning in the mid-nineteenth century. However, in many sex-gender systems, including those of the proletarian neighborhoods of these nations‘ metropoles, the assumptions that formed expert orderings did not apply. This lecture surveys the non-cis vernacular categories that ordered these sex-gender systems. The relation between race/class and cisness means that there is no absolute geography to this story. Drawing on source material from Indigenous Americas to the South Asian subcontinent and from the working-class neighborhoods of Kansas City to the courts of Nigerian nobility, the talk will be attuned to a range of sex-gender systems that do not accord with the categories produced by the Euro- American bourgeois in order to, as the title suggests, reveal the provincial status of cisness.

Emma Heaney is Clinical Assistant Professor Experimental Humanities and Social Engagement at New York University. She is a scholar of comparative literature, feminist studies, and trans studies. Her current research derives a theory of the transformation of queer and trans identities from works of literature spanning the long twentieth century. In her book The New Woman: Literary Modernism, Queer Theory, and the Trans Feminine Allegory (2017) she traces the medicalization of trans femininity and the uptake of the resulting diagnostic in works of literature and theory. Her edited collection, Feminism Against Cisness (2024), gathers essays by trans studies scholars that demonstrate the potential of feminist critique freed of the ideology that assigned sex determines sexed experience.

Humboldt-Universität zu Berlin
Raum 0.07
Georgenstraße 47
10117 Berlin
23.06.2025 | 12:00 – 14:00

Emma Heaney: “Ghost Cousins: Literature After Cisness”

ENVortragHUHU
  • Moderation: Jasper J. Verlinden

Trans femininity is central to the canon of transnational twentieth-century gay novels across the century in which gayness solidified as an individual quality. From 1880 to 1980 the process of medicalization translated queerness from a gritty cultural milieu into a life narrative, from a working-class scene into a bourgeois secret. Through this process, homosexuality (defined by the sex of the object of desire) eclipsed inversion (defined by an irrepressible gender oddity) as the primary mode of understanding gay life. By the mid-twentieth century, transsexuality emerged as a distinct diagnostic category for gender difference. But even as the line between gay people and trans people became firm and bright, the gender implications of same-sex desire, the reality that the very concept of being a real man or real woman requires entry into what Adrienne Rich called “compulsory heterosexuality,” remained as a nervous component of bourgeois homosexual identity. This talk will argue that the gender-disordering effects of same-sex desire haunted the class of men-loving men and women-loving women who sought to name themselves and their love as perfectly normal. It is the reflection of this process – sometimes lovely, sometimes cruel – in the American mid-century that “The Ghost Cousins” will trace.

Humboldt-Universität zu Berlin
Hörsaal 1072
Unter den Linden 6
10117 Berlin
09.07.2025 | 09:15 – 13:00

DiGENet Dialogues: Forschung. Evidenz. Strategie: Vielfalt wirksam gestalten

DEENNetzwerkveranstaltungHUBUA

Welche strukturellen Veränderungen braucht eine exzellente Wissenschaftslandschaft, um Diversität und Chancengleichheit wirksam zu fördern? Welche evidenzbasierten Maßnahmen lassen sich aus aktueller Forschung ableiten – und wie gelingt der Transfer in universitäre Praxis? Die 16. DiGENet Dialogues widmen sich diesen Fragen im Kontext der Berlin University Alliance (BUA) und stellen die Arbeit der DiGENet Nachwuchsforschungsgruppen im Cross-Cutting Theme „Diversity and Gender Equality“ in den Mittelpunkt.

Die Veranstaltung bringt aktuelle Forschungsergebnisse zu Diversitäts- und Diskriminierungserfahrungen im Hochschulkontext mit strategischen Empfehlungen zur strukturellen Weiterentwicklung der Allianz zusammen. Neben kompakten Spotlights aus unseren vier Forschungsgruppen (siehe unten) stehen konkrete, forschungsbasierte Vorschläge zur Diskussion.

Im Zentrum des Programms steht ein hochrangig besetztes Panel mit Vertreter*innen der BUA Präsident*innen und Vorstände, das die Ergebnisse diskutiert.

Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Forschenden & Engagierten die an den Schnittstellen von Diversität und Hochschulentwicklung arbeiten. Wir laden Sie herzlich ein, sich mit Ihren Perspektiven einzubringen und den Dialog über die Zukunft einer chancengerechten Wissenschaft gemeinsam zu gestalten.

Das Programm sowie weitere Informationen (auch zur Anmeldung) finden sich auf der Website der BUA.

Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, 1. Obergeschoss, Senatssaal
Unter den Linden 6
10117 Berlin
21.10.2025 | 09:00 – 16:00

Gender and Financial Education // 3. TA’raabet-Konferenz

DEENKonferenzHWRHTMI

Das Harriet Taylor Mill-Institut der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HTMI der HWR Berlin) freut sich, die dritte und letzte jährliche TA’raabet-Konferenz zum Thema Gender im Rahmen der Ta’ziz-Partnerschaft auszurichten. Diese ist Teil der vom DAAD finanzierten wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der HWR Berlin und der Université de Tunis El Manar (UTM) ist.

In diesem Jahr wird die Konferenz den Austausch von Forschungsergebnissen zum Thema „GENDER AND FINANCIAL EDUCATION“ fördern. Ein vertiefender Einführungsvortrag wird die Veranstaltung einrahmen. Die ganztägige Konferenz findet am 21. Oktober 2025 von 9.00 bis 16.00 Uhr an der HWR Berlin statt.

Zielgruppe der Konferenz sind Professor*innen, Forscher*innen, Doktorand*innen und Studierende. Die Hauptsprache der Konferenz ist Englisch. Es ist geplant, ausgewählte Beiträge Anfang 2026 in „Les annales d’economie et de gestion“ (FSEGT) zu veröffentlichen.

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
28.06.2025 | 17:00 – 00:00

LOOM bringt Gender in die Lehre // LNDW

DEAusstellungInfostandBHT

LOOM, in Anlehnung an den Webstuhl und die Frauen im BAUHAUS, ist eine intersektional-feministische Bewegung, die aus Student*innen und Mitarbeiter:innen der BHT Berlin gegründet wurde. Ziel dieser Initiative ist es, Gender Diversity und feministische Perspektiven in die Architekturausbildung einzuweben.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft statt. Weitere Informationen finden sich auf der Website.

Berliner Hochschule für Technik
Haus Bauwesen, EG, Halle 1
Luxemburger Straße 9
13353 Berlin
28.06.2025 | 18:00 – 20:00

Digitale Hassnetzwerke: Wie sich Frauenhass in der „GerManosphere“ vernetzt // LNDW

DEPodiumsdiskussionVortragFU

Wie organisiert sich Frauenhass in digitalen Netzwerken? Die Studie „Mapping the Germanosphere“ des Exzellenclusters SCRIPTS analysiert vernetzte Misogynie im deutschsprachigen Raum und zeigt, wie Online-Plattformen zur Verbreitung frauenfeindlicher Weltbilder genutzt werden. Dominik Hammer und Sina Laubenstein vom Institute for Strategic Dialogue haben an der Studie mitgeforscht und präsentieren zentrale Erkenntnisse. Im anschließenden Publikumsgespräch können Fragen gestellt und Perspektiven ausgetauscht werden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft statt. Weitere Informationen finden sich auf der Website.

Freie Universität Berlin
Silberlaube, L23 0.3099
Fabeckstraße 25
14195 Berlin (Dahlem)
02.06.2025 | 18:00 – 19:00

Warum Feminismus mehr als Geschlechtergerechtigkeit fordern muss. Lesung mit Prof. Dr. Natasha A. Kelly aus ihrem Buch »Schwarz. Deutsch. Weiblich.«, moderiert von Sophya Kallista Frohberg // #wessenfreiheit

DELesungGesprächUdKUdK

Inhalt:

Viel zu oft neigen weiße Frauen dazu, Feminismus eindimensional und Unterdrückung singulär zu begreifen. Was fehlt, ist das Verständnis, dass Schwarze Frauen und Women of Color unterschiedlichen Formen von Diskriminierung mehrfach ausgesetzt sind. In ihrem neuen Buch verwebt Natasha A. Kelly die Geschichten Schwarzer Frauen, die seit über vier Jahrhunderte im deutschsprachigen Raum leben, mit ihrer eigenen Biografie und zeigt, wie Elitedenken und rassistische Vorurteile seit Langem den westlichen feministischen Diskurs bestimmen und so einen für alle offenen Feminismus verhindern. Sophya Kallista Frohberg moderiert die Veranstaltung.

Weitere Informationen finden sich auf der Website der Universität der Künste.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des bundesweiten Aktionstags der künstlerischen Hochschulen #wessenfreiheit statt. Unter #wessenfreiheit finden seit 2018 jedes Jahr Aktionen an Kunsthochschulen zu institutioneller und gesellschaftlicher Macht im System Kunst statt. Gender-Show-Gap, Gender-Pay-Gap, (sexualisierten) Machtmissbrauch, Zensur…

#wessenfreiheit stellt die dringenden Frage »Wer hat Zugang zum System und wer wird ausgeschlossen?«

 

Universität der Künste
Georg-Neumann-Saal, Jazz Institut Berlin
Einsteinufer 43–53
10587 Berlin
03.07.2025 | 12:30 – 13:30

Jennifer Chan de Avila (Berlin): Menstruelle Gesundheit & Arbeit: Wechseljahre im Fokus // Gender Lunch Talks

DEGenderLunchTalkFUhybridMvBZ

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum präsentiert im Sommersemester 2025 erneut Projekte und Neuerscheinungen aus dem Bereich der Geschlechterforschung der Freien Universität Berlin.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, Lunch mitzubringen und mitzudiskutieren!

Heike Pantelmann (Margherita von Brentano-Zentrum), Jennifer Chan de Avila (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft)

Menstruelle Gesundheit & Arbeit: Wechseljahre im Fokus

Menstruelle Gesundheit ist in der Arbeitswelt nach wie vor ein weitgehend vernachlässigtes Thema. Während Menstruation und zyklusbedingte Herausforderungen allmählich mehr Sichtbarkeit erlangen, bleiben die Wechseljahre der größte blinde Fleck in diesem Bereich. Obwohl sie Millionen von Menschen betreffen, werden sie weiterhin als rein private oder medizinische Angelegenheit betrachtet, anstatt als strukturelles Problem, das geschlechtsspezifischen Altersdiskriminierung und Ungleichheiten in der Arbeitswelt verstärkt. Doch was wäre, wenn Wechseljahre nicht als individuelle Herausforderung, sondern als eine zentrale Frage der Arbeitswelt betrachtet würden—eine, die strukturelle anstelle von rein persönlichen Lösungen erfordert?

Wechseljahre sind nicht nur eine biologische Veränderung, sondern auch ein gesellschaftliches und strukturelles Phänomen, das tief in Arbeitskulturen, Machtstrukturen und sozialen Normen verwurzelt ist. Das anhaltende Stigma führt dazu, dass viele Beschäftigte ihre Symptome aus Angst vor Diskriminierung verbergen, was zu Selbstzensur, Ausschluss und dem Verlust wertvoller Fachkräfte führt. Um dies zu ändern, müssen Organisationen grundlegende Konzepte von Gesundheit, Produktivität und Inklusion überdenken. Es reicht nicht, oberflächliche Maßnahmen anzubieten—Wechseljahre müssen als Teil einer umfassenden Strategie für Gleichstellung und Wohlbefinden am Arbeitsplatz integriert werden. Basierend auf dem Buch Wechseljahre am Arbeitsplatz: Handlungskonzept für ein innovatives betriebliches Gesundheitsmanagement (Chan de Avila & Nitsche 2025) untersucht dieser Vortrag Wechseljahre aus drei zentralen Perspektiven: der physischen, psychischen und sozio-affektiven, und zeigt, warum sie als mehr als nur ein privates Gesundheitsproblem verstanden werden müssen.

Wie offenbaren Wechseljahre die Grenzen bestehender betrieblicher Gesundheitsmaßnahmen? Wie beeinflussen die Wechselwirkungen von Geschlecht und Alter berufliche Werdegänge? Und vor allem: Wie könnte ein wirklich wechseljahrefreundlicher Arbeitsplatz aussehen? Dieser Vortrag lädt dazu ein, Wechseljahre als eine zentrale Herausforderung für die Transformation der Arbeitswelt zu betrachten, eine, die traditionelle Vorstellungen von Arbeit, Gesundheit und Inklusion infrage stellt. In einer interaktiven Diskussion werden wir erkunden, wie Organisationen, Richtlinien und kulturelle Narrative angepasst werden müssen, um sicherzustellen, dass Wechseljahre nicht länger eine unsichtbare Karrierenbremse sind, sondern als natürlicher und unterstützter Lebensübergang anerkannt werden.

Hybrid-Veranstaltung
Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=maafdbbaaa4be9af09dd4838a33c1f1b4
Oder im Raum K 31/102, Freie Universität Berlin, Rostlaube

Weitere Informationen finden sich auf der Website der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Rost- und Silberlaube, Raum KL 31/102
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin (Dahlem)
26.06.2025 | 12:30 – 13:30

Cilja Harders (Berlin): The revolution cannot be unfelt – Affect, emotion and political protest in Egypt // Gender Lunch Talks

ENGenderLunchTalkVortragFUMvBZ

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum präsentiert im Sommersemester 2025 erneut Projekte und Neuerscheinungen aus dem Bereich der Geschlechterforschung der Freien Universität Berlin.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, Lunch mitzubringen und mitzudiskutieren!

The pictures of occupied Tahrir Square went viral in 2011 and became an almost global icon of (successful) mass protest, imbued with hope and enthusiasm. The talk introduces the concept of the Midān Moments concept developed by Bilgin Ayata and me (Ayata/Harders 2023) in order to understand the workings of affect and emotion in political protest in Egypt. I argue that the revolutionary situation of 2011 was a cognitive as well as a bodily experience. The occupation of Tahrir Square in 2011 as a space and an event which enabled new and different feelings to come into being. I argue that such feelings cannot be unfelt, even after years of repression and depression. Thus, a situated, intersectional conceptualization of affect and transformations allows to account for the more long-term, less visible, and more subtle forms of change which grew out of the Egyptian uprising.

Hybrid-Veranstaltung
Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=m1f11e6f0fa35589830863be7a505c027
Oder im Raum K 31/102, Freie Universität Berlin, Rostlaube

For further information please visit the MvBZ website.

Freie Universität Berlin
Rost- und Silberlaube, Raum KL 31/102
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin (Dahlem)
24.06.2025 | 12:15 – 13:45

Open Mic: Internationalization meets Gender Studies

DEENOPEN MICFUMvBZ

In the context of the International Week 2025, researchers and visiting scholars at Freie Universität Berlin will share insights into their current research projects, with a focus on their international aspects.

For further information please visit the MvBZ website.

Freie Universität Berlin
Rost- und Silberlaube, Foyer of Lecture Halls 1a/1b
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin (Dahlem)
19.06.2025 | 12:30 – 13:30

Özge Yaka (Berlin): Fighting for the River: Gender, Body, and Agency in Environmental Struggles // Gender Lunch Talks

ENGenderLunchTalkFUMvBZ

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum präsentiert im Sommersemester 2025 erneut Projekte und Neuerscheinungen aus dem Bereich der Geschlechterforschung der Freien Universität Berlin.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, Lunch mitzubringen und mitzudiskutieren!

Fighting for the River portrays women’s intimate, embodied relationships with river waters and explores how those relationships embolden local communities‘ resistance to private run-of-the-river hydroelectric power plants in Turkey. Building on extensive ethnographic research, Özge Yaka develops a body-centered, phenomenological approach to women’s environmental activism and combines it with a relational ontological perspective. In this way, the book pushes beyond the “natural resources” frame to demonstrate how our corporeal connection to nonhuman entities is constitutive of our more-than-human lifeworld. Fighting for the River takes the human body as a starting point to explore the connection between lived experience and nonhuman environments, treating bodily senses and affects as the media of more-than-human connectivity and political agency. Analyzing local environmental struggles as struggles for coexistence, Yaka frames human-nonhuman relationality as a matter of socio-ecological justice.

Hybrid-Veranstaltung
Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=mcc9b2e426ce66e25e1491b19045bb185
Oder im Raum K 31/102, Freie Universität Berlin, Rostlaube

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich auf der Website der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Rost- und Silberlaube, Raum KL 31/102
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin (Dahlem)
29.04.2025 | 18:00 – 19:00

Tupoka Ogette (Berlin): Rassismus an der Hochschule: Erkennen, Verstehen, Verändern

DEVortragFU

Ankündigungstext der Referentin:

Warum fällt es so schwer, über Rassismus zu sprechen? Welche Widerstandsmechanismen wirken dabei und wie kann man diese überwinden? Tupoka Ogette wirft in diesem Vortrag einen kritischen Blick auf die Mechanismen des Alltagsrassismus, vor allem in diesen schwierigen Zeiten. Sie beleuchtet, wie Rassismus das universitäre Leben prägt, welche unsichtbaren Strukturen dabei eine Rolle spielen und welche ersten Schritte notwendig sind, um Rassismuskritik nachhaltig in der Hochschule zu verankern. Dieser Vortrag lädt alle ein, Verantwortung zu übernehmen und den Weg zu einer gerechteren Bildungslandschaft mitzugestalten.

Freie Universität Berlin
Henry-Ford-Bau, Hörsaal C
Garystraße 35
14195 Berlin (Dahlem)
16.06.2025 | 18:00 – 20:00

la Sandford (London): Vegetal Reproduction as Reproduction in General: Buffon and the Vegetalisation of Sex

ENVortragFUMvBZ

Vegetal Reproduction as Reproduction in General: Buffon and the Vegetalisation of Sex

One of the longest-standing problems in the history of botany is the tendency to use animal models for plant life. This zoocentric tendency, still evident in much modern botanical terminology, was in many ways successful but also obstructed an appreciation of the specificity of plant life. In this talk I will argue that a notable exception to the presumptive use of animal models is found in Buffon’s general theory of reproduction (1749). Buffon seeks to develop his discussion of the power of reproduction, common to both plants and animals, without prejudicing the investigation by attaching it ‘to the generation of man, or to that of any particular kind of animals’ – a prejudice to which he believes his predecessors had succumbed. I will argue that in countering the zoocentric prejudice of his predecessors Buffon’s general theory of reproduction instead proposes a vegetal model, including a vegetal model for animal reproduction. Highlighting the nature of the vegetal model illuminates other aspects of Buffon’s general theory of reproduction. It adds another dimension to the explanation of the shift in terminology from ‘generation’ to ‘reproduction’ and explains his hesitation concerning the relatively new theory concerning the sexes of plants. However, it also leads to a curious vegetalisation of sex which, as I will show, finds unexpected echoes in contemporary feminist theory and in the language of contemporary reproductive science.

The MvBZ Lecture in Feminist Theory is part of a series organised and chaired by Susanne Lettow (MvBZ, Freie Universität Berlin). It takes place once each semester in the lecture room (Vortragsraum) of the Institute of Philosophy at Freie Universität Berlin (Habelschwerdter Allee 30, basement level).

For further information please visit the MvBZ website.

 

Freie Universität Berlin
Instituts für Philosophie, UG, Vortragsraum
Habelschwerdter Allee 30
14195 Berlin (Dahlem)
05.06.2025 | 18:00 – 20:00

Standpunkte. Feministische Philosoph:innen im Gespräch: Andrea Maihofer und Liza Mattutat im Gespräch über „Familie“

DEGesprächFUMvBZ

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Institut für Philosophie statt.

Konzeption und Organisation: Susanne Lettow, Esther Neuhann, Francesca Raimondi

Feministische Philosophie wird von einer Vielzahl an Standpunkten aus betrieben. In der Gesprächsreihe laden wir feministische Philosoph:innen ein, Geschichte, Gegenwart und Zukunft feministischer Philosophie aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Die Reihe möchte insbesondere verschiedene Generationen und Theorietraditionen ins Gespräch bringen und dazu beitragen, Kontinuitäten und Brüche aufzuzeigen sowie neue Verbindungen herzustellen.

Die Reihe findet einmal im Semester im Vortragsraum des Instituts für Philosophie (Habelschwerdter Allee 30, UG) statt.

Das Gespräch wird von Susanne Lettow moderiert. Im Anschluss an die Veranstaltung findet im Foyer des Instituts für Philosophie ein Empfang mit Getränken und Häppchen statt.Andrea Maihofer und Liza Mattutat im Gespräch über »Familie«

Weitere Informationen folgen auf der Website des MvBZs der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Instituts für Philosophie, UG, Vortragsraum
Habelschwerdter Allee 30
14195 Berlin (Dahlem)
22.05.2025 | 18:00 – 20:00

Hannah Vögele (Brighton / Berlin): Strukturwandel des Eigentums | Koloniale Erbschaften? Geschlecht, Eigentum und die Reproduktion rassistischer Ordnungen im deutschen Kontext

DEVortragFUhybridMvBZ

Wie sind Geschlecht und Sexualität mit der Geschichte und Gegenwart kolonialer Aneignung verwoben? Mit Blick auf konkrete Konstellationen aus dem deutschen Kontext werden im Vortrag unter anderem die folgenden Fragen diskutiert: Welche Rolle spielen staatlich regulierte familiäre und intime Beziehungen dabei, Eigentumsverhältnisse zu reproduzieren? Wie hat sich dabei ein koloniales Erbe in Vorstellungen und Theoretisierungen geschlechtlicher und sexueller Identität eingeschrieben? Und wie haben gerade feministische Bewegungen hegemoniale Strukturen sowohl verstärkt als auch herausgefordert?

Hybridveranstaltung
Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=md05ed2e642e2b5ec9aaf66f1c96b66f8
Oder im Seminarraum 2, Freie Universität Berlin, Philosophisches Institut, Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin

Organisiert und moderiert von Abibi Stewart (MvBZ, FU-Berlin), im Rahmen des SFB/TRR-Projekts „Dynamiken der Reproduktionsökonomie. Formen der Aneignung in globalen Fertilitätsketten“ .

Weitere Informationen finden sich auf der Website des MvBZ der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Philosophisches Institut, Seminarraum 2
Habelschwerdter Allee 30
14195 Berlin (Dahlem)
15.05.2025 | 18:00 – 20:00

Public Keynote Lecture: Ahu Tatli (London): Unfolding our Hearts and Minds An Emic and Compassion Based Approach to Intersectionality

ENVortrag

Welcome Addresses:

  • Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott, Executive Vice President, FU Berlin
  • Prof. Dr. Martina Erlemann, Academic Member of the BUA Steering Committee Diversity and Gender Equality, FU Berlin

Introduction:

  • Prof. Dr. Gülay Çağlar, Otto Suhr Institute of Political Science, FU Berlin

Moderation:

  • Prof. Kathrin Zippel, PhD, Institute of Sociology, FU Berlin

The event takes place in cooperation with the DFG Network “Modes of Organisational Diversity” and the Berlin University Alliance (BUA).

Registration is now open!

Freie Universität Berlin
Henry-Ford-Bau, Hörsaal B
Garystr. 35
14195 Berlin (Dahlem)
29.09.2025 – 01.10.2025 | 10:00 – 16:00

„HOW TO DO GENDER STUDIES. Methoden und Praktiken in den Gender Studies“ / „HOW TO DO GENDER STUDIES. Methods and Practices in Gender Studies“

DEENTagungHUZtG

Die Autumn School „HOW TO DO GENDER STUDIES. Methoden und Praktiken in den Gender Studies“ bietet eine vertiefende Auseinandersetzung mit den methodischen Ansätzen und Herausforderungen, die in der inter- und transdisziplinären Forschungspraxis der Gender Studies von zentraler Bedeutung sind. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich die Wahl der Methode, der Forschungsgegenstand und die Forschungsfrage angemessen aufeinander beziehen.

Im Mittelpunkt der Autumn School stehen an der Forschungspraxis orientierte Panel und Einzelworkshops, in denen erfahrene Forschende verschiedene methodische Ansätze vorstellen und die Teilnehmenden in deren kritische Reflexion und Umsetzung einführen. Unterschiedliche Panels und Workshops werden von Forschenden aus verschiedenen Disziplinen durchgeführt.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der Website der HU Berlin.

Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, 1. Obergeschoss, Senatssaal
Unter den Linden 6
10117 Berlin
06.05.2025 | 13:00 – 17:00

15. DiGENet Netzwerkveranstaltung DiGENet Dialogues: „Sustainable Synergies: Uniting Gender, Diversity, and Global South Voices“

ENVortragGesprächHUBUA

Die Berlin University Alliance lädt ein zu den DiGENet Dialogues, die anlässlich der beginnenden diesjährigen Audre Lorde Gastprofessur in diesem Jahr unter dem Motto „Sustainable Synergies: Uniting Gender, Diversity, and Global South Voices“ stehen.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie auf der Website der BUA.

Humboldt-Universität zu Berlin
Festsaal Luisenstraße
Luisenstraße 56
10115 Berlin
20.05.2025 | 18:00 – 20:00

Buchpremiere: Christina von Braun und Tilo Held: „Kampf ums Unbewußte. Eine Gesellschaft auf der Couch“

DEBuchvorstellungHUHUZtG
  • Moderation: Prof. Dr. Claudia Bruns, Humboldt Universität zu Berlin

Die Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun und der Psychoanalytiker Tilo Held beleuchten die Bedeutung des Unbewussten für gesellschaftliche Phänomene und Entwicklungen. Von Antisemitismus und Totalitarismus über sich wandelnde Geschlechterrollen bis hin zu Fake News und Verschwörungserzählungen. Eine scharfsinnige Darstellung des „Kampfs ums Unbewusste“ der letzten zweihundert Jahre, verbunden mit Überlegungen zur Rolle, die eine moderne Psychoanalyse in diesen Konflikten spielen könnte.

 

Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, 1. Obergeschoss, Senatssaal
Unter den Linden 6
10117 Berlin
08.04.2025 | 16:00 – 18:00

Werkstattgespräche HTMI: Feminismus trifft Technologie: Wer programmiert die Zukunft?

DEWerkstattgesprächonlineHTMIHWR

Die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) verändert unsere Gesellschaft tiefgreifend. Doch wer gestaltet diese Technologien, und welchen Einfluss haben sie auf Geschlechterrollen und Machtverhältnisse? Feministische Perspektiven sind in diesem Bereich noch immer unterrepräsentiert, obwohl der Einfluss von algorithmischem Bias, die geringe Anzahl von Frauen in der Tech-Branche und die ethischen Implikationen weitreichend sind.

In diesem Werkstattgespräch möchten wir folgende Fragen diskutieren: Wie zeigt sich geschlechtsspezifischer Bias in KI-Systemen und welche Konsequenzen hat dies? Welche Herausforderungen und Chancen gibt es für Frauen in der Tech-Branche? Wie können feministische Prinzipien in der Entwicklung und Nutzung von Technologien verankert werden?

Wir wollen gemeinsam herausarbeiten, wie feministische Ansätze dazu beitragen können, die digitale Welt gerechter zu gestalten. Neben der theoretischen Diskussion gibt es Raum, praktische Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln – für uns als Individuen (der Wissenschaft und Praxis), in Organisationen oder auf politischer Ebene.

Weitere Informationen wie etwa das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung können Sie der Website der HWR Berlin entnehmen.

Um Anmeldung wird gebeten. Das Gespräch findet online über BigBlueButton statt. Der Zugang wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

30.10.2025 | 16:00 – 20:00

JUBILÄUM // Gender Studies in Berlin: Gekommen, um zu bleiben – 25 Jahre afg

DEJubiläumsfeierVortragGesprächHUafg

Seit 25 Jahren gibt es die Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen Berliner Hochschulen (afg). Das möchten wir mit der Veranstaltung „Gender Studies in Berlin: Gekommen, um zu bleiben – 25 Jahre afg“ am 30. Oktober 2025 ab 16 Uhr im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin feiern.

Wir freuen uns auf die Keynote „Krise der Geschlechterordnung – Krise des Wissens. Drei Schlaglichter“ von Sabine_ Hark, Susanne Baer und Aysel Yollu-Tok und auf das Gespräch „Gekommen um zu bleiben? Gender Studies in Berlin“ mit Hildegard Maria Nickel, Margreth Lünenborg, Patrick Wielowiejski und Gabriele Werner.

Damit wird besser planen können, wird um Anmeldung bis zum 24. Oktober 2025 gebeten: https://hu.berlin/25-jahre-afg-anmeldung
Weitere Informationen finden sich auch auf der Veranstaltungsseite: https://hu.berlin/25-jahre-afg.

Auch das Programm findet sich jetzt hier unten im Anhang.

 

 

Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, 1. Obergeschoss, Senatssaal
Unter den Linden 6
10099 Berlin
06.02.2025 | 12:30 – 13:30

Millicent Churcher: Sexual Reciprocity // Gender Lunch Talks

ENGenderLunchTalkVortragonlineMvBZFU

Millicent Churcher (Australian Catholic University):

In line with attempts to expand the conceptual toolkit beyond consent for addressing the ethics of sex (e.g., Bauer 2014; Kukla 2018; Churcher and Gatens 2019; Lamb, Gable, and Ruyter 2021; Churcher 2024) I interrogate the meaning of reciprocity in sexual relations. It is often said that ethical sex involves a commitment to reciprocity. However, the meaning of reciprocity in this context is not always clear, or it is understood and practiced in a way that (re)produces problematic power imbalances. I explore the different ways in which reciprocity in the sphere of sexual relations can be conceived, and the risks and challenges associated with enactments of reciprocity against the backdrop of structural oppression.

Online-Veranstaltung:
Teilnahme unter folgendem Link.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Gender Lunch Talks statt. Das Margherita-von-Brentano-Zentrum präsentiert in der Veranstalungsreihe im Wintersemester 2024-25 erneut Projekte und Neuerscheinungen aus dem Bereich der Geschlechterforschung der Freien Universität Berlin. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, Lunch mitzubringen und mitzudiskutieren! Weitere Informationen finden sich dazu auf der Website der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
21.02.2025 | 09:00 – 17:00

Arbeitstagung der AG Politische Bildung und Gender der GPJE

DETagungFUFU

Programm

Vormittag:
Gemeinsames Arbeiten an anschlussfähigen Themen der Gender- und Diversityforschung mit einem Input von Dr.in Friederike Beier (Arbeitsbereich Gender and Diversity, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, FU Berlin)

Moderation: Dr.in Luisa Girnus, Dr.in Julia Grün-Neuhof

Nachmittag:
Entwickeln politikdidaktischer Forschungsperspektiven mit einem Input von Dr.in Aletta Diefenbach, Teilprojekt D07 „Streitsache Emotionen? Die Aushandlung und Etablierung von Emotionsrepertoires in der literarischen und politischen Öffentlichkeit Deutschlands“, SFB 1171 Affective Societies, FU Berlin

Moderation: Dr.in Johanna Leunig, Dr. Felix Prehm

Anmeldung unter: politische-bildung-shk@polsoz.fu-berlin.de

Weitere Informationen finden sich auf der Website der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Raum 301.c
Ihnestr. 22
14195 Berlin (Dahlem)
06.02.2025 | 18:00 – 20:00

Club of Difference & Distinction: „Regarding belonging: What would you do if you were in charge?“

DEWorkshopCharitéCharité

We are very pleased to invite you to our first Club of Difference and Distinction in the new year, in that we will be answering the question „Regarding belonging: What would you do if you were in charge?“. This club will be a workshop in which all participants can contribute to the topic of „Belonging“.

Online: You can also join the event via Microsoft Teams, please use this LINK

Our speakers of this club will be:

  • Ilona Enarovic, MD, Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Prof. Simone Diniz, University of São Paulo, Brazil.

Program:
To ensure a timely start at 6:00 PM, we kindly ask that you arrive 15 minutes prior to the event. There will be a little buffet with snacks.

We look forward to your participation and an inspiring exchange of ideas!

Referenten:

  • Prof. Dr. Gertraud (Turu) Stadler & GästInnen

Veranstalter:

  • Geschlechterforschung in der Medizin (GiM)

Weitere Informationen finden sich auf der Website der Charité.

Charité – Universitätsmedizin Berlin
Room: tba
04.02.2025 | 18:00 – 21:00

Neujahrsempfang des MvBZ: Panel-Diskussion „Zum Stand der Geschlechterforschung in Deutschland“

DEPodiumsdiskussionPodiumsgesprächFUFU

Wir möchten Sie ganz herzlich zum Neujahrsempfang des Margherita von Brentano-Zentrums für Geschlechterforschung (MvBZ) der FU Berlin am 4. Februar 2025 ab 18:00 Uhr einladen (Ort: Raum L 115 Seminarzentrum (Otto-von-Simson-Straße 26, 14195 Berlin)).

Wir beginnen unsere Veranstaltung mit einer Panel-Diskussion „Zum Stand der Geschlechterforschung in Deutschland“ und lassen den Abend anschließend mit einem Umtrunk ausklingen.

Für die Panel-Diskussion konnten wir geschätzte Kolleg*innen gewinnen:

  • Dr. Johanna Leinius (Goethe Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Birgit Riegraf (Universität Paderborn)
  • Prof. Dr. Gökçe Yurdakul (HU Berlin)
  • Apl. Prof. Dr. Cornelia Klinger (Eberhard-Karls-Universität Tübingen)

Moderation:

  • Prof. Dr. Gülay Çağlar
Freie Universität Berlin
Raum L 115 Seminarzentrum
Otto-von-Simson-Straße 26
14195 Berlin (Dahlem)
05.02.2025 | 13:00 – 17:00

„Alma Mata als Justitia?“ Eine Informationsveranstaltung zur Wiedereinführung des Ordnungsrechts in das Berliner Hochschulgesetz (in Präsenz)

DEDiskussionsveranstaltungTUTU

Aus einer Diskussion um angemessene Reaktionen auf Terror und Krieg ist an Hochschulen eine Auseinandersetzung mit Fragen des Rechts auf Protest, der Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit sowie von Hochschulautonomie und Wissenschaftsfreiheit geworden. Dass es sich dabei nicht nur um eine Debatte handelt, sondern auch materielle Effekte zu verzeichnen sind, zeigt etwa die Wiedereinführung eines Ordnungsrechtsparagrafen in das Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) im Juli 2024.

Ziel der Veranstaltung ist es, bestehende Fragen zur Wiedereinführung des Ordnungsrechts an Hochschulen zu diskutieren und damit einen verengten Diskursraum zu erweitern.

  • Was kann die BerlHG-Novelle bewirken?
  • Dient die BerlHG-Novelle dem Opferschutz?
  • Welche Herausforderungen bestehen bei der Einführung sogenannter Ordnungsausschüsse in den Hochschulen?
  • Was macht die Sicherheits- und Sanktionslogik mit den Universitäten als Orten kritischer Diskussion?
  • Welche alternativen Handlungsweisen sind denkbar, die Sicherheit bieten, ohne die Hochschule zur ›strafenden Institution‹ werden zu lassen?

Mit der Veranstaltung sollen sowohl Informationen zum Ordnungsrecht im Hochschulkontext vermittelt als auch eine Verständigung über Reichweite, mögliche Konsequenzen und den Umgang mit den neuen Regelungen angeregt werden.

Mit Prof. Dr. Uffa Jensen, Ali Mehrens, Dr. Heike Pantelmann, RA Michael Plöse, Luca Schenk und Melanie Bittner (Moderation).

Eine Veranstaltung von

  • Nina Hackmann, Antidiskriminierungsreferentin an der Fakultät für Geistes- und Bildungswissenschaften,
  • Dr. Aline Oloff, Nachwuchsforschungsgruppe Fix the Institution, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung und der Kommission für Antidiskriminierung und Gleichstellung der Fakultät für Geistes- und Bildungswissenschaften, TU Berlin.
Technische Universität Berlin
HBS 005 (EG rechts, barrierefrei zugänglich)
Hardenbergstraße 16-18
10623 Berlin
09.12.2024 – 20.12.2024 | 00:00

Posterausstellung und Open Mic im Rahmen des #4GenderStudies Wissenschaftstages / #4GenderStudies

DEEN#4GenderStudiesAusstellungFUMvBZ

Im Spätherbst 2017 entstand aus der Community der Geschlechterforscher*innen die Idee einer konzertierten Aktion, als Reaktion auf die Abwertung des transdisziplinären Feldes der Geschlechterforschung, die Angriffe auf einzelne Forschende und die Angriffe in den sozialen Medien. Ziel war es, die Spannbreite, Vielfalt und wissenschaftliche Exzellenz der Geschlechterforschung sichtbar zu machen und zu zeigen, dass sie als kritische Wissenschaft wichtige gesellschaftliche Herausforderungen und reale Phänomene beleuchtet.

Der Wissenschaftstag #4GenderStudies fand erstmals am 18. Dezember 2017 statt und wird seither jährlich rund um diesen Termin durchgeführt. Forschende und Universitäten im deutschsprachigen Raum nehmen teil, um die Vielfalt der Geschlechterforschung zu präsentieren und die wissenschaftliche Relevanz des Feldes zu unterstreichen.

An der Freien Universität Berlin ist die Geschlechterforschung in zahlreichen Disziplinen fest verankert. Ihre Stärke liegt in der Vielfalt der disziplinären Ansätze und Perspektiven. Die Fragestellungen und Methoden, mit denen Geschlechterverhältnisse untersucht werden, variieren je nach Fach. Dennoch sind die Projekte durch ihren wissenschaftskritischen und selbstreflexiven Fokus sowie die Ausrichtung auf gesellschaftlich relevante Themen miteinander verbunden.

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum für Geschlechterforschung lädt Promovierende, Postdocs und Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen der Freien Universität Berlin ein, ihre Forschung im Rahmen einer Posterausstellung zu präsentieren. Am 18. Dezember 2024 haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Poster im Rahmen eines Open Mic dem Publikum vorzustellen.

Weitere Informationen zur Ausstellung und Veranstaltung finden sich auf der Website der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Rost- und Silberlaube, Foyer der Hörsäle 1a/1b
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin
05.12.2024 – 19.12.2024 | 00:00

Feminist Foyer // Desire – Gender – Identity – Sexuality – Body // #4GenderStudies

DEEN#4GenderStudiesVernissageFinissageAusstellungkhberlinkhberlin
  • Mit Nele Fiedler, Neo Faiasie, Nora Heinisch, Justin Fischer, Katja Breder, Maja Zagórska, Alanna Dongowski, Alba Hiedras, Ditty (aka Aditi Veena), Helia Jafarzadeh, Ida-Marie Simonsen, Jasmin Sermonet, Elon Arkless, Emma de Warren, Lucy West, Paul Michels, Pia Höhfeld, Yewon Seo, Klara Maria Nnansi Neubert, Lilith May Peters, Lilly Vanselow, Jemima Foxtrot, Josefa Hökenschnieder, Joaquim Miró
  • Kuratiert von Phila Weber, Maya Zaheer, Rayen Clare, Marina Luding
  • Mit Unterstützung von Rena Onat, Stefanie Rau, Astrid Stricker und Kathy-Ann Tan

Wie können Künstler_innen und Gestalter_innen in sexistische Strukturen intervenieren?

Welche Werkzeuge und Techniken entwickeln sie dafür?

Mit dieser Ausstellung wollen wir ungleiche Geschlechterverhältnisse und Körperpolitiken in Kunst, Design und Theorie analysieren, reflektieren und ins Zentrum der Hochschule rücken. Wir zeigen 22 Arbeiten von Kunst- und Design Studierenden der weißensee kunsthochschule berlin. Wiederkehrend sind Verhandlungen von Körper(-bildern) und gesellschaftlichen Normen. Ein wichtiger Ansatz ist das autoethnografische Arbeiten – eine Selbstbeforschung, die eigene Erfahrungen zum Ausgangspunkt macht. Vertreten sind Positionen aus allen Fachgebieten und in unterschiedlichen Medien – Malerei, Print, Textil, Video, Comic, Skulptur.

Im Dezember ist jährlich der Aktionstag #4GenderStudies – mit der Ausstellung heben wir die Bedeutung von künstlerischer und gestalterischer Wissensproduktion zu Fragen von Begehren, Geschlecht, Identität, Sexualität und  Körperbildern hervor. Gleichzeitig zeigen wir, dass Theorie aus den Gender Studies wichtig für aktuelle Kunst und Gestaltung ist.

  • Vernissage 5.12.2024 18 Uhr
  • Feminist Lunch Break – Kuratorinnenführung 10.12.2024 12 Uhr
  • Finissage 19.12.2024 17 Uhr
weißensee kunsthochschule berlin
Bühringstraße 20
13086 Berlin
16.12.2024 | 18:00 – 20:00

Bündnisse // #4GenderStudies

DE#4GenderStudieshybridTUFG Gender

Veranstaltet von den Vorständen der FG Geschlechterstudien und der FG Dekolonial im Rahmen des Aktionstages #4genderstudies 2024

Paneldiskussion mit: MALONDA, Koray Yılmaz-Günay, Sohal Behmanesh, Manuel Ricardo Garcia, Iris Rajanayagam und Muriel González Athenas
Moderation: Rena Onat

Der Ausblick auf die Zukunft der Gender Studies scheint derzeit leider wenig Raum für Optimismus zu bieten. In Zeiten eines massiven Rechtsrucks, der insbesondere für Menschen, die bereits jetzt von struktureller Diskriminierung betroffen sind, massiv bedrohlich ist, stehen wir vor neuen, drängenden Herausforderungen. Antifeministische Haltungen, Anfeindungen gegen geschlechtergerechte Sprache, gezielte Hetze gegen Trans* und nichtbinäre Personen sowie die (weitere) Verschärfung des Asyl- und Aufenthaltsrechts und die Enttabuisierung von Rassismus und Migrationsfeindlichkeit haben ein neues Ausmaß erreicht. Während das Thema der Wissenschaftsfreiheit lange vor allem von (rechts)konservativen Akteur*innen mobilisiert wurde, um kritische Wissenschaftsperspektiven – darunter die Gender Studies, die Post und Dekolonialen Studien, die kritische Migrationsforschung oder die Rechtsextremismusforschung – zu delegitimieren, sehen wir uns immer häufiger gezwungen, Wissenschafts- und Kunstfreiheit aus einer emanzipatorischen Perspektive zu verteidigen.

Welche wissenschaftlichen Ansätze und Theorien können zur Analyse und Stärkung von Bündnissen herangezogen werden? Wie funktionieren Bündnisse in der Praxis und welche Dynamiken sind dabei zu beobachten? Welche Erfahrungen und Herausforderungen ergeben sich aus einer feministischen und rassismuskritischen Bündnisarbeit, und wie kann einem intersektionalen Anspruch Rechnung getragen werden? Welche Voraussetzungen sind notwendig, damit Menschen kollektiv und unter Berücksichtigung von Differenzen zusammenarbeiten können, wo liegen die Hindernisse und woran scheitert es oft? Wie lässt sich die Frage der solidarischen Zusammenarbeit über verschiedene Communities hinweg gestalten? Wie können die Geschichten und sozialen Kämpfe marginalisierter Menschen sichtbar gemacht werden?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis erörtern.

Technische Universität Berlin
Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Raum 619
Fraunhofer Str. 33-36
10587 Berlin
09.12.2024 | 19:15 – 21:00

Buchvorstellung: Queere Klassenpolitiken und lesbische* Zeitlichkeiten

DEENBuchvorstellungHUhybridZtG

Wir laden Sie und euch herzlich ein, mit uns die Vorstellung von zwei frisch erschienenen Büchern aus der Sprach- und Literaturwissenschaftlichen Fakultät der HU Berlin zu feiern. Beide Werke setzen einen besonderen Schwerpunkt auf die Methoden und Theorien der Queer- und Gender Studies und bieten neue Perspektiven auf feministische und queere Themen.

  • Janin Afkens Lesbische* Eigenzeiten. Temporalität in der feministischen* Literatur der DDR und BRD, 1971–1983 (Transcript Verlag, 2024)

und

  • Reading Literature and Theory at the Intersections of Queer and Class: Class Notes and Queer-ies,  herausgegeben von Maria Alexopoulos, Tomasz Basiuk, Susanne Hochreiter, and Tijana Ristic Kern; weitere Beitragende: Eveline Kilian, Karolina Krasuska, Anna Kurowicka, Ludmiła Janion, Julia Lingl, Naomi Lobnig, Krystyna Mazur, Tamara Radak und Anna Vida (Routledge, 2025)

Mit einer Vorstellung der Bücher  durch Prof. Dr. Elahe Haschemi Yekani und Felix Schmidt (beide HU Berlin) sowie durch die Autor*innen. Anschließend stehen in einer moderierten Diskussionsrunde, geleitet von Prof. Dr. Eveline Kilian (HU Berlin), die thematischen Schnittmengen der beiden Publikationen im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung wird sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache angeboten und hybrid durchgeführt.

Im Anschluss lädt ein Umtrunk zum Austausch ein.

Humboldt-Universität zu Berlin
Raum 2070a
Unter den Linden 6
10117 Berlin
06.12.2024 | 09:30 – 18:00

efas-Jahrestagung: 25 Jahre efas: Stand und Perspektiven feministischer Ökonomie

DEJahrestagungHTWefas

Die 22. efas-Fachtagung findet am 6.12.2024 zwischen 9:30-18:30 Uhr und im Raum A 238 am Campus Treskowallee an der HTW Berlin statt. Das Programm ist auf der Website der HTW Berlin zu finden.

Im Zentrum der Tagung steht die Frage, wie Ansätze feministischer Ökonomie, die sich in den vergangenen 25 Jahre vielfältig entwickelt haben, den wirtschaftswissenschaftlichen Diskurs, die Theoriebildung, die Schwerpunkte von Forschung und Lehre etc. beeinflusst haben. Wir wollen fragen und diskutieren, wie sich die Inhalte, Themen, Paradigmen in den vergangenen 25 Jahren entwickelt haben und ob es gelungen ist, Geschlechterforschung in den Wirtschaftswissenschaften zu etablieren.

Die Anmeldung ist ebenso wie der Einblick in das Tagungsprogramm auf der Website der HTW möglich.

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Campus Treskowallee, Raum A 238
Treskowallee 8
10318 Berlin
13.11.2024 | 18:00 – 20:00

Book Talk: Frauenbewegung in Japan

DEBuchvorstellungDiskussion

Buchvorstellung und Diskussion:

  • Michiko Mae und Ilse Lenz: Frauenbewegung in Japan, Springer VS-Verlag, 2023

Einführung und Moderation:

  • Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott (FU Berlin)

Kurzvorträge:

  • Prof. Dr. Ilse Lenz (Universität Bochum) und Prof. Dr. Michiko Mae (Universität Düsseldorf)

Podiumsdiskussion:

  • mit Prof. Dr. Claudia Derichs (HU Berlin)

Seit über 100 Jahren gibt es in Japan eine starke Frauenbewegung. Im Westen mag dies manche überraschen. Um so wichtiger ist es, dass die bedeutendsten Aktivistinnen und Trägerinnen dieser Bewegung selbst zu Wort kommen wie in dem neuen Buch von Michiko Mae und Ilse Lenz. Viele Texte, die die japanische Frauenbewegung in ihren unterschiedlichsten Facetten repräsentieren, werden für die deutschsprachige Leserschaft zum ersten Mal erschlossen. In ihren umfangreichen Analysetexten zeigen die Herausgeberinnen Mae und Lenz, warum der Kampf so vieler japanischer Frauen für ihre politischen, ökonomischen und kulturellen Teilhaberechte zugleich auch ein weltweit bedeutender Beitrag zur Modernisierung der männlich zentrierten Moderne ist. Damit eröffnet das Buch in transnationaler und transkultureller Perspektive eine grundlegend neue Sicht auf die japanische Frauenbewegung, aber auch auf Japan selbst in der Moderne bis heute. Die dramatischen Veränderungen – vom 19. Jahrhundert über das ganze 20. Jahrhundert hinweg bis zur Gegenwart –, aber auch die Vielfalt der japanischen Frauenbewegung in diesen Entwicklungen werden durch die beiden Einführungstexte und vor allem durch die Quellentexte selbst lebendig nachvollziehbar.

Die Buchpräsentations- und Diskussionsveranstaltungen werden in Berlin von Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott und in Düsseldorf von Prof. Dr. Andrea Germer eingeleitet und moderiert. Die Autorinnen Prof. Mae und Prof. Lenz stellen jeweils die Ergebnisse ihrer langjährigen Forschungsarbeit vor und diskutieren mit Prof. Claudia Derichs bzw. Prof. Dr. Annette Schnabel unter Einbeziehung des Publikums. Zudem werden Originaltexte aus dem Buch, die durch ihre Radikalität und Originalität faszinieren, in japanischer und deutscher Sprache vorgetragen. Gemeinsam können wir so einen neuer Zugang zum Denken, Handeln und zu den Erfahrungen der japanischen Aktivistinnen finden, von denen auch heute noch wichtige Impulse ausgehen.

Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin
Saargemünder Straße 2
14195 Berlin
05.12.2024 | 19:00 – 20:00

Journal Launch mit Diskussion: Feministische Ökonomie – progressive Krisenantworten?

DEJournal LaunchDiskussionHWRHTMI

Wie hängen Geschlechterverhältnisse und Kapitalismus zusammen, wenn es um Produktion und Reproduktion in einer Gesellschaft geht? Wie ist die Arbeit von Frauen darin integriert? Trifft Inflation Frauen mehr als Männer? Und wie verwenden wir Zeit?

Die Feministische Ökonomie zeichnet sich dadurch aus, die unterschiedlichen Lebensrealitäten aller Menschen und Macht- und Herrschaftsverhältnisse zu analysieren. Sie formuliert Vorschläge für eine geschlechtergerechte, das heißt auch stärker wohlstandsorientierte, Wirtschaftspolitik. Dennoch – oder gerade deswegen? – hatte die Feministische Ökonomie in der Vergangenheit weder an Hochschulen noch in der Politikberatung großen Einfluss – oder unterschätzen wir das?

Zwei wissenschaftliche Zeitschriften greifen aktuell diese Fragen auf: Der neue Kurswechsel Heft 4/23 “Feministische Ökonomie – progressive Krisenantworten?” und die PROKLA 214 “Feministische Ökonomiekritik“. Wir stellen die Hefte und einzelne Beiträge daraus vor und diskutieren über die Bedeutung der Feministischen Ökonomie.

Das genaue Programm mit einer Kurzvorstellung der beiden Zeitschriftenbände sowie der Vorstellung von je zwei Beiträgen aus den jeweiligen Zeitschriften wird in Kürze auf der Website der HWR Berlin online gestellt.

Moderation:

  • Prof. i.R. Dr. Friederike Maier (HTMI der HWR Berlin).
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Campus Schöneberg, Haus B, Raum B 5.12
Badensche Straße 50–51
10825 Berlin
28.11.2024 | 14:00 – 16:00

Anna Ransiek: Old Barriers or New Changes? Gender in a Mathematical Cluster of Excellence // METIS Lecture

ENVortragonlineHUMETIS

Das Verbundprojekt METIS lädt ein zur diesjährigen online METIS Lecture mit dem Titel „Old Barriers or New Changes? Gender in a Mathematical Cluster of Excellence“ am 28. November 2024 um 14 Uhr (st). Dr. Anna Ransiek (FU Berlin) wird dabei einen Blick auf die Ursachen und Mechanismen werfen, die zur Reproduktion geschlechtsspezifischer Ungleichheit in der Mathematik beitragen. Mathematikerinnen sind in wissenschaftlichen Spitzenpositionen nach wie vor unterrepräsentiert – trotz des hohen Frauenanteils unter den Studienanfänger*innen. Auf welche Karrierehemmnisse treffen (Post-)Doktorandinnen in einem mathematischen Exzellenzcluster? Und welche Rolle spielt sogenanntes Gatekeeping durch Leitungspersonal?

Im der jährlichen METIS Lecture präsentieren Wissenschaftler*innen Forschungsergebnisse zum Thema Chancengleichheit in der Wissenschaft. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website der HU Berlin.Bitte registrieren Sie sich bis Mittwoch, 27. November unter metis-online@hu-berlin.de, um einen Zoom-Link zur Veranstaltung zu erhalten.

23.01.2025 | 12:30 – 13:30

Millicent Churcher: Sexual Reciprocity

ENGenderLunchTalkFUonlineMvBZ

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum präsentiert im Wintersemester 2024-25 erneut Projekte und Neuerscheinungen aus dem Bereich der Geschlechterforschung der Freien Universität Berlin.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, Lunch mitzubringen und mitzudiskutieren!

In line with attempts to expand the conceptual toolkit beyond consent for addressing the ethics of sex (e.g., Bauer 2014; Kukla 2018; Churcher and Gatens 2019; Lamb, Gable, and Ruyter 2021; Churcher 2024) I interrogate the meaning of reciprocity in sexual relations. It is often said that ethical sex involves a commitment to reciprocity. However, the meaning of reciprocity in this context is not always clear, or it is understood and practiced in a way that (re)produces problematic power imbalances. I explore the different ways in which reciprocity in the sphere of sexual relations can be conceived, and the risks and challenges associated with enactments of reciprocity against the backdrop of structural oppression.

Online-Veranstaltung
Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=mf41f44b1f6a2f7b8da251b3a03237209

16.01.2025 | 12:30 – 13:30

Omar Kasmani: Once Upon a Queer Dream

ENGenderLunchTalkFUMvBZ

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum präsentiert im Wintersemester 2024-25 erneut Projekte und Neuerscheinungen aus dem Bereich der Geschlechterforschung der Freien Universität Berlin.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, Lunch mitzubringen und mitzudiskutieren!

Omar Kasmani (Institut Sozial- und Kulturanthropologie)

This talk will unpack the tenuous ways in which we might appreciate religiously-inspired dreams as queer visions of life. Thinking across an account my own dreams and those of an interlocutor – a woman mystic in Pakistan – it asks how dreams endure as forces of unstraightness and/or gender-trouble in waking life; how dreamers embroil themselves in knotty processes with more-than-human figures; or the ways in which a sense of solidarity is cultivated across spatial temporal divides through the fold of the dream. By such turning to Islamic-mystical visions, it pursues the idea that dreaming is not so much a technology for divination as it is that companionable form and technique by which we upend impasses of the here and now, respond to the incompleteness of the present. In other words, dreams taken seriously are queer-affective forces through which our ties to the world are made, unmade and remade.

Hybrid-Veranstaltung
Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=m78dd31495f509ebbbad4d2f095d81718

Oder im Raum KL 29/135, Freie Universität Berlin, Rost- und Silberlaube

Weitere Informationen finden sich auf der Website der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Rost- und Silberlaube, Raum KL 29/135
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin (Dahlem)
12.12.2024 | 18:00 – 20:00

Standpunkte. Feministische Philosoph:innen im Gespräch

DEGesprächFUMvBZ
  • Federica Gregoratto und Cornelia Klinger über Liebe und Care
  • (in Kooperation mit dem Institut für Philosophie, Konzeption und Organisation: Susanne Lettow, Esther Neuhann, Francesca Raimondi)

Feministische Philosophie wird von einer Vielzahl an Standpunkten aus betrieben. In der Gesprächsreihe laden wir feministische Philosoph:innen ein, Geschichte, Gegenwart und Zukunft feministischer Philosophie aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Die Reihe möchte insbesondere verschiedene Generationen und Theorietraditionen ins Gespräch bringen und dazu beitragen, Kontinuitäten und Brüche aufzuzeigen sowie neue Verbindungen herzustellen.

Die Reihe findet einmal im Semester im Vortragsraum des Instituts für Philosophie (Habelschwerdter Allee 30, UG) statt.

Das Gespräch wird von Francesca Raimondi moderiert. Im Anschluss an die Veranstaltung findet im Foyer des Instituts für Philosophie ein Empfang mit Getränken und Häppchen statt.

Weitere Informationen finden sich auf der Website der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Instituts für Philosophie, UG
Habelschwerdter Allee 30
14195 Berlin (Dahlem)
05.12.2024 | 12:30 – 13:30

Ge Wang (Berlin): Ich und die Welt: Das Geborensein

DEGenderLunchTalkhybridFUMvBZ

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum präsentiert im Wintersemester 2024-25 erneut Projekte und Neuerscheinungen aus dem Bereich der Geschlechterforschung der Freien Universität Berlin. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, Lunch mitzubringen und mitzudiskutieren!

Ge Wang (Institut für Philosophie)

Abstract folgt!

Hybrid-Veranstaltung

Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=mad01aa047fd6b25d397c68537ff1304e 

Oder im Raum K 31/102, Freie Universität Berlin, Rost- und Silberlaube

Weitere Informationen in Kürze auf der Website der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Rost- und Silberlaube, Raum KL 31/102
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin (Dahlem)
28.11.2024 | 18:00 – 20:00

Hannah Vögele (Brighton/Berlin): Koloniale Erbschaften? Geschlecht, Eigentum und die Reproduktion rassistischer Ordnungen im deutschen Kontext

DEVortragFUhybridMvBZ

Wie sind Geschlecht und Sexualität mit der Geschichte und Gegenwart kolonialer Aneignung verwoben? Mit Blick auf konkrete Konstellationen aus dem deutschen Kontext werden im Vortrag unter anderem die folgenden Fragen diskutiert: Welche Rolle spielen staatlich regulierte familiäre und intime Beziehungen dabei, Eigentumsverhältnisse zu reproduzieren? Wie hat sich dabei ein koloniales Erbe in Vorstellungen und Theoretisierungen geschlechtlicher und sexueller Identität eingeschrieben? Und wie haben gerade feministische Bewegungen hegemoniale Strukturen sowohl verstärkt als auch herausgefordert?

Hybridveranstaltung

Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=m58357ab58f30b440d1a5552ddcf8534e

Oder im Seminarraum 2, Freie Universität Berlin, Philosophisches Institut, Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin

Organisiert und moderiert von Abibi Stewart (FU-Berlin, SFB Transregio 294: Strukturwandel des Eigentums).

Weitere Informationen finden sich auf der Website der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Philosophisches Institut, Seminarraum 2
Habelschwerdter Allee 30
14195 Berlin
14.11.2024 | 12:30 – 13:30

Martina Erlemann und Sarah Huch: Gender & Diversity Studies in MINT meets Naturwissenschaftsdidaktik. Buchvorstellung

DEBuchvorstellungGenderLunchTalkFUhybridMvBZ

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum präsentiert im Wintersemester 2024-25 erneut Projekte und Neuerscheinungen aus dem Bereich der Geschlechterforschung der Freien Universität Berlin.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, Lunch mitzubringen und mitzudiskutieren!

Martina Erlemann (Fachbereich Physik), Sarah Huch (Fachbereich Biologie, Pharmazie, Chemie)

Gender und dessen Zusammenwirken mit weiteren Diversity-Dimensionen wie etwa soziale Herkunft, ein (zugeschriebener) Migrationshintergrund oder sexuelle Orientierung stehen an Hochschulen verstärkt im Fokus. Gefordert sind dabei auch eine gender- und diversitysensible Ausrichtung der Forschung und Lehre der MINT-Fächer sowie der hochschulischen Lehramtsausbildung für MINT. Welche inhaltliche Relevanz haben Gender- und Diversity-Aspekte in Fachkultur, Forschungsinhalten sowie im Wissenschaftsverständnis der Naturwissenschaften? Wie strukturieren Geschlecht und andere soziale Differenzkategorien die Forschung? Wie können Lehrende auf die Bedürfnisse einer heterogenen Studierendenschaft eingehen? Wie kann eine Gender- und Diversity-Kompetenzen vermittelnde Lehrer*innenbildung aussehen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des bei Springer neu erschienenen Sammelbands, auf die die interdisziplinären Beiträge der Wissenschaftler*innen, etwa aus Physik, Biologie, Medizin, den Feminist Science & Technology Studies sowie aus den naturwissenschaftlichen Fachdidaktiken Antworten geben. Ansätze sowie Wissensbestände der Gender & Diversity Studies in MINT werden dabei mit den gender- und diversityausgerichteten Naturwissenschaftsdidaktiken zusammengeführt. Mit vielfältigen Anregungen ermutigen sie zu einer gender- und diversityorientierten Ausrichtung der (eigenen) Forschung und Lehre. Gemeinsam mit Autor*innen des Sammelbandes laden die Herausgeber*innen zum Austausch zu den Themen des Buches ein. Mit den Gästen Sigrid Schmitz (Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien, HU Berlin) und Bärbel Mauß (Zentrum für interdisziplinäre Frauen – und Geschlechterforschung, TU Berlin).

Hybrid-Veranstaltung
Teilnahme unter: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=m60b722b794406ffdc1f100badc2646e2

Oder im Raum KL 29/135, Freie Universität Berlin, Rost- und Silberlaube

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der FU Berlin.

Freie Universität Berlin
Rost- und Silberlaube, Raum KL 29/135
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin (Dahlem)
14.02.2025 | 14:00 – 16:00

Self-representation and Communication in the Context of Migration and Emerging Digital Diasporas

ENDiskussionHUZtG

Panel and discussion with:

  • Dr. Arani Basu (Krea University / Heidelberg University): „Indian Digital Diasporas and their ‚Hometown Asssociations'“
  • Prof. Dr. Urmila Goel (HU Berlin): „Rethinking migration. The impact of (social) media“
  • Chandrika Yogarajah, M.A. (HU Berlin): „Beats of belonging: Diasporic Eelam Tamil Identity in Rap“
    GAMS (Gender and Media Studies for the South Asian Region)

Moderation:

  • Nadja-Christina Schneider (HU Berlin)

Contact:

  • Nadja-Christina Schneider (HU Berlin)

For further informations please visit the website of the HU Berlin.

Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Afrika- und Asienwissenschaften, Raum 217
Invalidenstraße 118
10115 Berlin
04.02.2025 | 18:00 – 20:00

Anna Kurowicka (Warsaw): Reimagining Asexuality: Theories of Asexuality Beyond Western Paradigms

ENVortragHUZtG

What is asexuality? Is it a naturally-occurring sexual orientation some people are born with? May it be related to illness, disability, or trauma? Is it conceptualized in the same way across various cultures? This lecture argues for the need to move beyond understanding asexuality exclusively within the framework of sexual orientation developed in Western science and culture. According to most messaging about asexuality, it cannot be a result of disability, illness, or trauma (because asexuality occurs naturally, like other sexual orientations), it is not the same as celibacy, nor can it include an element of choice (because attraction or lack thereof is wholly involuntary). In contrast to these mainstream approaches, whose goal is to legitimize asexuality in the Western regime of sexuality, this lecture engages with alternative formulations of asexuality, ones that represent asexuality as entangled with other phenomena, such as celibacy, disability, illness, or trauma, as well as those developed by asexual people of color. By applying the lens of queer theory, as well as Indigenous and postcolonial theories of sexuality, to personal accounts which consider sexual orientation to be an insufficient frame to understand asexuality, I discuss formulations of asexuality that are based on and contribute to understandings of sexuality developed in tension with the contemporary Western model of sexuality.

This lecture is funded by the Polish National Agency for Academic Exchange.

Anna Kurowicka works at the American Studies Center at University of Warsaw. She was awarded the Kosciuszko Foundation grant to conduct research at Emory University. She has published on asexuality in Sexualities, Feminist Formations, and a recent collection Asexualities: Feminist and Queer Perspectives (Routledge, 2024). She is the co-chair of the Gender/Sexuality Research Group at the ASC and a member of the European Association of American Studies Women’s Network Steering Committee. As part of an international research team of scholars from the University of Warsaw and the Humboldt University of Berlin (“Queer Theory in Transit: Reception, Translation, and Production of Queer Theory in Polish and German Contexts”), she investigates the reception of American queer theory in Polish academic publications. She is currently working on a book exploring the construction of asexual subjects in American popular culture.

This event is part of the W.E.B. Du Bois Lecture Series. For further informations please visit the website of the HU Berlin.

Humboldt-Universität zu Berlin
Raum 2070a
Unter den Linden 6
10117 Berlin
21.01.2025 | 18:00 – 20:00

Carolyn Iselt (Berlin): Sprache vs. Natur. Prämissen und Konsequenzen von Judith Butlers Subjektbegriff

DEVortragHUZtG

Der Vortrag ist Teil des Kolloquiums der Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Gender und Diversity an der Humboldt-Universität zu Berlin. Weitere Informationen finden sich auf der Website der HU Berlin.

Kontakt:

  • Prof. Dr. Jeannette Windheuser
Humboldt-Universität zu Berlin
Raum 1.308
Dorotheenstr. 24
10117 Berlin
14.01.2025 | 18:00 – 20:00

Nina Mackert (Erfurt): Making Calories Count: A History of Measuring Food, Bodies, and Choices in the US, 1880s–1930s

ENVortragHUZtG

Calorie counting is ubiquitous in today’s societies. Promoted as an innocent and neutral scientific unit of measurement, calories have come to measure more than food energy: they also seem to assess food value, health, lifestyle, and personal conduct. This talk traces the emergence of calorie counting in the late nineteenth century and some of its multiple sites in early twentieth-century U.S. society. It sheds light on how calorie counting transformed modern America and its inclusions and exclusions. Calorie counting helped regulate wage levels, sharpen racial and gender boundaries, and create normative ideas about proper consumption and body size. In the process, calorie counting emerged as a blueprint for modern consumer citizenship.

Nina Mackert is a historian and currently an interim professor of North American history at the University of Erfurt. Her research focuses on the history of knowledge and bodies and their significance for the orders of modern societies, with a particular emphasis on food, health, and the environment. Her second book, a history of the calorie in the United States, is forthcoming from NYU Press.

This event is part of the W.E.B. Du Bois Lecture Series. For further informations please visit the website of the HU Berlin.

Humboldt-Universität zu Berlin
Raum 3059
Unter den Linden 6
10117 Berlin
19.11.2024 | 18:00 – 20:00

Christina Engelmann (Frankfurt/Gießen): Konzepte und Praxismodelle proletarischer Selbstbildung in der Arbeit der frühen Frauenbewegung im Kaukasus – Intersektionalität avant la lettre?

DEVortragHUZtG

Veranstaltet von:

  • Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Gender und Diversität der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Kolloquium Bildungsgeschichtliche und kulturwissenschaftliche Forschungen der Gegenwart
    Vortrag von Christina Engelmann (Frankfurt/Gießen): Konzepte und Praxismodelle proletarischer Selbstbildung in der Arbeit der frühen Frauenbewegung im Kaukasus – Intersektionalität avant la lettre?

Konzeption und Organisation:

  • Prof. Dr. Jeannette Windheuser
Humboldt-Universität zu Berlin
Raum 1.308
Dorotheenstr. 24
10117 Berlin
16.11.2024 | 15:00 – 17:00

How To Go Back: Art, Activism, and Archives of Return. Conversation and screening

ENGesprächHUZtG

What does it take to go back? For many diasporic subjects, return means visiting family. For most of the 200,000 Korean adoptees worldwide, including the 2,300 living in Germany, this is not possible. And yet, returning, or wanting to return, is as much part of their biography as having left the country as a child. Return is a highly emotional issue, charged with existential hopes for family reunification and dreams of belonging.

In this event, visual and performance artist, activist and archivist kimura byol lemoine will talk about zer history of return. byol, who grew up in Belgium, was one of the first adoptees to be invited back on a homecoming tour by the South Korean government as early as 1989. Ze was instrumental in building an infrastructure that would enable others to return as well – helping with the search for family members, educating the public and fighting for residency rights. Returning meant to confront bigger social issues, a struggle that would eventually change the country’s understanding of adoption and adoptees.

In the conversation, byol will talk about zer first experiences coming back, and the return work that followed. The event will include short films by and about byol.

Organized by:

  • ERC Consolidator Grant Project “Tales of the Diasporic Ordinary. Aesthetics, Affects, Archives”, Humboldt-Universität zu Berlin, in cooperation with korientation. Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.

Contact:

  • Dr. Anja Sunhyun Michaelsen
Aquarium am Südblock
Skalitzer Str. 6
10999 Berlin
12.11.2024 | 18:00 – 20:00

Elke Kleinau (Köln): Verstrickung und Verantwortung: Perspektiven und Grenzen der Aufarbeitung des Umgangs mit sexueller/sexualisierter Gewalt in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft

DEVortragHUZtG

Vortrag von Elke Kleinau (Köln) mit anschließender Diskussion mit Kerstin Claus (Berlin)

Konzeption und Organisation:

  • Jeannette Windheuser

Veranstaltet durch:

  • die Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Gender und Diversität der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) und dem Kolloquium Bildungsgeschichtliche und kulturwissenschaftliche Forschungen der Gegenwart
Humboldt-Universität zu Berlin
Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Auditorium
Geschwister-Scholl-Str. 3
10117 Berlin
06.11.2024 | 16:00 – 18:00

Priyam Sinha: Editing is Women’s Work: an Anthro-historical Study of Female Editors in Indian Media Industries

ENVortragHUZtG

„In this talk, I foreground the embodied and affective experiences of film editing in Bollywood and show how and why it has been classified as feminized labour. My two-year long ethnographic data collection reveals the nuances of film editing by denoting how editors mediate as a bridge between production houses and audiences. I analyse the anthropological and historical gaps in scholarship that have also justified the low pay, contractual/ outsourced employment and lack of acknowledgement across post-production marketing events of editors in India. Instead, I focus on highlighting their significance and contribution in film production and distribution. The two questions guiding this study are: What distinguishes editing processes within the relationalities of film production cultures, especially now within the increasingly networked societies, dynamic viewership patterns and relatively easy access to diverse global media cultures? Why did/ do women pursue film editing in India and whatchallenges have they encountered historically and across contemporary times?“ (Priyam Sinha)

This event is funded by the project BUA-NUS South Asian Studies Initiative (GAMS)

Contact: Prof. Dr. Nadja-Christina Schneider

Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Afrika- und Asienwissenschaften, Raum 217
Invalidenstraße 118
10115 Berlin
01.11.2024 – 02.11.2024 | 17:00 – 19:00

Endometriose. Aktuelle und historische Bilder in Medizin und Kultur

DEWorkshopHUZtG

Interdisziplinärer Workshop am 1. und 2. November 2024

  • Freitag ab 17.30: Filmabend
  • Samstag 10.00 – 19.00: Workshop

Organisation:

  • Julia B. Köhne und Britta Lange / Institut für Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin, in Kooperation mit dem Endometriosezentrum der Charité Berlin

Die Tagung widmet sich dem Nexus von Medizin- und Kulturgeschichte der Endometriose und verwandter ‚weiblicher Krankheitsbilder‘ (Susan Sontag), wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die sprachlichen Rhetoriken, medizinischen Visualitäten und Formen des Sehens, Wahrnehmens und Erkennens (z.B. endoscopic gaze: José van Dijck; laser for ladies: Ella Shohat; Martina Heßler: „konstruierte Sichtbarkeiten“) sowie auf (Apparate-)Technologien (Sonographie/Ultraschall, Endoskopie, Bauchspiegelung, MRT, Photographie) und involvierten kommunikativen Medialitäten (Ausstellungen, Podcasts, Social Media, Lehr-, Dokumentar- und Spielfilme) gesetzt wird. Zudem werden künstlerische und popkulturelle
Spiegelungen der Endometriose kritisch analysiert, in denen sich Schnittstellen zur Ideen- und Affektgeschichte sowie Faszinations- und Angstgeschichte zeigen.

Diskutiert werden außerdem intersektionale Frageperspektiven in Bezug auf gendersensible Medizin und die Felder Transgender, Disability Studies/ Ableism sowie Rassismus.

Filmabend und Workshop sind für die Öffentlichkeit geöffnet. Der Eintritt ist frei. Nach Möglichkeit Voranmeldung bis zum 28.10.2024: rosa.blens.1@hu-berlin.de

Weitere Informationen sowie das genaue Programm zum Workshop finden sich auf der Website der HU Berlin.

Humboldt-Universität zu Berlin
EG, Raum 0.07
Georgenstraße 47
10117 Berlin
01.11.2024 | 14:00 – 17:00

South Asian Film Studies Perspectives on Language & Communication

ENWorkshopHUZtGBUA

Organized by

  • Nadja-Christina Schneider, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin

With:

  • Dr. Priyam Sinha (NUS): „Scripting Disability: Pitching a Glocalised India and the Politics of Diversifying Content in New Bollywood“
  • Dr. Salma Siddique (IAAW): „Hurt in a Cinematic Way: Controversies, Spectators and Communicating Offense“
  • Sourav Sarangi (NIPKOW): „Exploring New Horizons in Non-Fiction Storytelling“
    GAMS (Gender and Media Studies for the South Asian Region)

 

Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Afrika- und Asienwissenschaften, Raum 217
Invalidenstraße 118
10115 Berlin
23.10.2024 – 19.02.2025 | wöchentlich

Ringvorlesung: Männlichkeit(en) im Raum des Politischen: Genealogien von Verletzlichkeit und Gewalt

DEENRingvorlesungHUZtG

Derzeit wird weltweit ein autoritärer Backlash spürbar, der sich mit neuen Formen von Re-Maskulinisierung verbindet. Angesichts einer zunehmenden Flexibilisierung von Gendernormen erstarkt offenbar der Widerstand gegen Feminismen und nicht-normative Figurationen von Männlichkeiten.

Populistische Positionen sind sich in ihrem Widerstand gegen feministische Interventionen, geschlechtergerechte Sprache oder die sog. „Gender-Ideologie“ oft überraschend einig. Fungiert hier hegemoniale Männlichkeit als kultureller Code entlang dessen sich politische Lager in der Postmoderne immer konfrontativer auffächern – in das Lager der Emanzipation und das der Antiemanzipation?

Und wie verbindet sich die Tendenz zur Remaskulinisierung mit dem Raum des Politischen: welche körperlichen, institutionellen, ökologischen, ökonomischen, kriegerischen, rassisierten Formen von Gewalt sind mit ihr verbunden? Welche Veränderungen entstehen durch soziale Medien und den digitalen Avatar? Welche alternativen role models, welche subversiveren Männlichkeitsentwürfe, welche Konstellationen von Verwundbarkeit bleiben zurück und warten auf Wiederaneignung, ihre eigene Re-Politisierung?

Weitere Informationen finden sich auf der Website der HU Berlin.

Humboldt-Universität zu Berlin
DOR 26, R208
Dorotheenstraße 26
10117 Berlin
28.10.2024 | 12:00 – 14:00

Christina von Braun: Affinität und Differenz von Geschlechterstudien und Jüdischen Studien

DEVortragHUZtG

Anlässlich des 80. Geburtstages von Prof. Dr. Christina von Braun möchten wir ihre großen Leistungen und ihr Engagement an der Humboldt-Universität mit einer besonderen Veranstaltung würdigen. Christina von Braun war die Hauptinitiatorin des Magisterstudiengangs an der HU und auch des Graduiertenkollegs „Geschlecht als Wissenskategorie“.

Der Vortrag wird im Rahmen der Ringvorlesung für den BA Gender Studies stattfinden.

Bei einem sich anschließenden kleinen Empfang werden wir gemeinsam mit Kolleg*innen des Instituts für Kulturwissenschaft und des Zentrums für Jüdische Studien Gelegenheit haben, ihr nachträglich zu gratulieren und ggf. Präsente zu übergeben.

Humboldt-Universität zu Berlin
Raum 208 sowie online (Zoom)
Dorotheenstraße 26
10117 Berlin
22.10.2024 | 18:00 – 20:00

Nadine George-Graves (Northwestern University): Luxurious Performance and The Stakes of Black Excess // W.E.B. Du Bois Lecture Series

ENVortragHUZtG

The defining and presentation of self has been one of the most important pre-occupations for people of African descent. In this talk, performance scholar Nadine George-Graves looks to artists who take up these questions in particularly unapologetic forms, which illuminate an identitarian “luxury” not often afforded Black folk. In other words, these artists don’t seem particularly invested in a Du Boisian double consciousness, or a mission of racial uplift. Rather, their aesthetic foundations are not easily understood from the “usual” stories of Blackness. They take up performance spaces in ways that, she argues, indicate a profound shift in the relationship between Blackness and artistry. It is not a coincidence that dance and movement artists create this phenomenological affective response. Movement artists understand in unique ways how much is born on the body, written on the body, redeemed through the body, and healed through the body.

At the root of these performances is what the scholar describes as a “luxury” less present in earlier generations. Luxury does not necessarily mean something taken for granted. Will Blackness ever be able to take anything for granted? This is also not about a freedom from oppression or a retreat to meaningless abstraction. Rather, what George-Graves finds luxurious in and about these performances is the active and assumptive release from the stories we are “supposed” to tell of ourselves. When more of our stories are performed, not only is a more accurate picture of a people painted, but also more of us can imagine and make manifest abounding Black ontologies. This feels like a luxury, especially for a people never meant to survive in the diaspora.

The event will open with a short guest performance by dancer-choreographer Oxana Chi, with live-music (saxophone and loops) by musician and interdisciplinary scholar Layla Zami, who will also give a short contextualizing input. Corpuscular Cores is dedicated to the legacy of late African-American composer and musician Julius Eastman. The performance was created in response to a graphic score by Romi Morrison, as a commissioned work for The Kitchen New York as part of the 2023 L.A.B. Research Residency x Simons Foundation x School for Poetic Computation.

The session will close with a conversation between Nadine George-Graves, Layla Zami and Oxana Chi, moderated by Dr. Anne Potjans.

This event is made possible through a cooperation with Freie Universität Berlin, the Institut für Theaterwissenschaft and the Collaborative Research Center „Intervening Arts“ (CRC 1512). With special thanks to Prof. Dr. Doris Kolesch.

Event Website

Humboldt-Universität zu Berlin
Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Auditorium
Geschwister-Scholl-Str. 1
10117 Berlin
22.10.2024 – 04.02.2025 | wöchentlich

Lecture Series: Heritage in Transformation

ENRingvorlesungLecture SeriesHUonlineZtG

Veranstaltet von

  • Käte Hamburger Kolleg | Centre for Advanced Study inherit. heritage in transformation

Which pasts are valued and why? How has this changed historically and in what ways is it changing today? What gets to count as heritage and in what broader global and local transformations is this entangled? How can heritage be proactively changed to help address pressing social, political and environmental problems, including those of decolonization, cultural conflict and climate crisis? And how do the arts, humanities and social sciences need to be done differently to comprehend and enable the potential of such transformations?

Lectures are followed by open sessions on Wednesdays from 10:00 to 12:00 c.t.at inherit. heritage in transformation, Charlottenstraße 42, 10117 Berlin.

Organisation and contact:

  • Elisaveta Dvorakk elisaveta.dvorakk@hu-berlin.de

Public livestream is available here (no registration required), with the option to ask questions via chat: https://hu-berlin.zoom-x.de/j/63948996575.

Further information: https://inherit.hu-berlin.de/events/inherits-lecture-series

 

 

Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, Lecture Hall 3075
Charlottenstraße 42
10117 Berlin
21.10.2024 | 18:30 – 20:00

PAID TO CARE: Feminist Approaches to Social Reproduction and Paid Care Work

EN

Veranstaltet von

  • Forschungsgruppe Recht Geschlecht Kollektivität / Center for Interdisciplinary Labour Law Studies (Europa-Universität Viadrina)

“Care” has served as a central idea for political activists and theoretical thinkers who look for new social contracts, for new models of social and personal relationships, for an economy that puts people’s needs in focus and organises social reproduction without undervaluing and invisibilising care work. This event discusses how the organisation of professional and paid care work is reflective of the role of “care” in society; it looks at strategies that aim at a new care economy that could provide intersectional justice.

Konzeption und Organisation

  • Eva Kocher

Referent*innen

  • Ronda Kipka, Union Organizer
  • Prof. Dr. Hannah Meißner, TU Berlin
  • Catherine Rottenberg, Goldsmiths, University of London (“The Care Manifesto”)
  • Prof. Dr. Kirsten Scheiwe, University of Hildesheim Moderation

Moderation

  • Prof. Dr. Eva Kocher (C*LLaS) European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Refugio Berlin
Lenaustr. 3
12047 Berlin
19.12.2024 – 13.02.2025 | im zweiwöchigen Rhythmus

ZIFG-Ringvorlesung: „Die Rückkehr des Krieges? Feministische Perspektiven auf Krieg, Militarismus und Gewalt“

DEENRingvorlesungTUZIFGafg

Mit der Erweiterung des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine am 22. Februar 2022 kehrte der Krieg nach Europa zurück – so sahen es damals viele. Doch ist der Krieg je weg gewesen? Oder konnte sich West-Europa nur sehr lange der Illusion hingeben „Nie wieder Krieg!“ bedeute tatsächlich, dass imperiale Gewalt, Krieg und Völkermord für immer der Geschichte angehörten?

Aus feministischer Perspektive gab es nie eine Zeit ohne Krieg. Die Zusammenhänge zwischen Krieg, Militarismus, patriarchaler Gewalt und Geschlechterverhältnissen aufzudecken und zu problematisieren, gehört seit jeher zu den Kernanliegen feministischer Theorie und Praxis. Dass Krieg auch im Innern von Gesellschaften Gewalt legitimiert, dass sexualisierte Gewalt im Kriegsgeschehen als Waffe eingesetzt wird, Krieg und Militarisierung zur Verfestigung einer heteronormativen Geschlechterordnung beitragen und Krieg die Versicherheitlichung demokratischer Gesellschaften befördert, sind nur einige der Themen, die die internationalen feministischen Diskurse prägen.

Doch die feministischen Antworten stehen auf dem Prüfstand. Es braucht neue Antworten, wie Pazifismus, Anti-Gewaltpolitik und internationale Konfliktlösungen in komplexen Konfliktkonstellationen feministisch gedacht werden können. Wie sieht transnationale, feministische Solidarität in Zeiten des Krieges aus und wie wird sie praktisch? Oder muss feministische Solidarität jetzt auch militärisch und national ausgerichtet sein? Gälte es nicht, angesichts der willkürlichen und zugleich systematischen Zerstörung von Leben noch entschlossener nach gewaltlosen und pazifistischen Lösungen zu suchen?

Diesen und weiteren Fragen wollen wir im Rahmen der Ringvorlesung „Die Rückkehr des Krieges?“ nachgehen. Denn Krieg verlangt, dass wir hinsehen, wir uns um ihn sorgen. Und zwar nicht, weil wir den Krieg schätzen, sondern weil es gilt, an einer Welt ohne Krieg zu arbeiten – eine Welt, die Pluralität nicht nur akzeptiert, sondern als einen glücklichen Umstand begreift, der die Lebenschancen aller erhöht.

Weitere Informationen sowie das gesamte Programm der Ringvorlesung finden sich in Kürze auf der Website des ZiFG der TU Berlin. Die einzelnen Vorträge haben wir auch in den Gender Kalender aufgenommen.

Technische Universität Berlin
Hauptgebäude, Raum H 0107 (ACHTUNG! RAUMÄNDERUNG!)
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
30.01.2025 | 18:00 – 20:00

Irina Zherebkina: Can War be Feminist? Feminist Responses to the War in Ukraine // ONLINE – ABGESAGT!!!

ENRingvorlesungonlineZIFGafg

Der Vertrag erörtert aus feministischer Perspektive Reaktionen und Debatten zum Krieg in der Ukraine, die lokalen und globalen soziopolitischen Herausforderungen, die durch diesen Krieg verschärft werden, und die Möglichkeiten für eine friedliche Lösung der gegenwärtigen Vernichtungskriege. Er fragt danach, ob eine feministische Kritik an Militarismus und Nationalismus im Kontext des russisch-ukrainischen Krieges überdacht werden muss; wie wirksam die internationale feministische Solidarität in der Situation des Krieges in der Ukraine ist, und welche Formen der feministischen Solidarität heute gefragt sind: die nationale, die transnationale oder die postnationale Solidarität?

  • Irina Zherebkina ist Professorin für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Kharkiv, Direktorin des Kharkiv Center for Gender Studies und derzeit Fellow an der London School of Economics (LSE).

Die Veranstaltung findet im Rahmen der ZIFG-Ringvorlesung “Die Rückkehr des Krieges? Feministische Perspektiven auf Krieg, Militarismus und Gewalt“ statt. Weitere Informationen sowie den Link zur Veranstaltung finden sich auf der Website des ZIFG der TU Berlin.

06.02.2025 | 18:00 – 20:00

Claudia Brunner: Feministische Militarisierung und/oder feministischer Antimilitarismus?

DERingvorlesungTUZIFGafg

Geschlechterfragen werden seit jeher zur Rechtfertigung aller Arten von Gewalt eingesetzt, und selbst Feminist*innen mobilisieren für den Krieg. Zugleich ist der Widerspruch zwischen der staatlich organisierten Vernichtung von Menschen, Infrastruktur, Natur und sozialen Systemen einerseits und dem Anspruch einer geschlechtergerechten Gesellschaft andererseits offensichtlich. Weshalb funktioniert dieses Paradoxon dennoch so gut im Dienste imperialer Politik? Wem nützt die militaristische Dividende der vergeschlechtlichten Militarisierung, und auf wessen Kosten wird sie lukriert? Intersektionale feministische Kritik an den systemischen Zusammenhängen von Militarismus, Nationalismus, Kapitalismus, Kolonialismus und Patriarchat macht deutlich, warum ein lautes und deutliches „Nein zum Krieg!“ auch heute noch und wieder dringend geboten ist.

  • Claudia Brunner ist Professorin am Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung, Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Universität Klagenfurt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der ZIFG-Ringvorlesung “Die Rückkehr des Krieges? Feministische Perspektiven auf Krieg, Militarismus und Gewalt“ statt. Weitere Informationen finden sich auf der Website des ZIFG der TU Berlin.

Technische Universität Berlin
Hauptgebäude, H 0107 (ACHTUNG! RAUMÄNDERUNG!)
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
23.01.2025 | 18:00 – 20:00

Olena Strelnyk: War as Challenge, War as Opportunity: A Feminist Perspective on Ukrainian Society in Wartime // ONLINE

DERingvorlesungTUonlineZIFGafg

Alle Kriege sind vergeschlechtlicht und beeinflussen Geschlechterideologien und -beziehungen, die Verteilung von Geschlechterrollen, den sozialen Status von Frauen und Männern sowie die Wahrnehmung von Männlichkeit und Weiblichkeit. Dieser Einfluss stand im Mittelpunkt vieler feministischer Studien zu Krieg und Sicherheit, die zu dem Schluss kommen, dass Kriege in der Regel Ungleichheit verschärfen, die Position von Frauen verschlechtern, und militaristische und nationalistische Gefühle und Diskurse schüren. Diese Schlussfolgerungen bedürfen jedoch einer Überarbeitung und einer differenzierteren Perspektive im Kontext des umfassenden Krieges Russlands gegen die Ukraine. Auf der Grundlage von Interviews mit aktiven Vertreterinnen der feministischen Bewegung in der Ukraine wird ein facettenreiches Bild der Herausforderungen des Krieges und des Wiederaufbaus nach dem Krieg für Frauen, der Gleichstellung der Geschlechter und der feministischen Bewegung gezeichnet.

  • Olena Strelnyk ist Senior Researcher am Institut für Soziologie der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine. Zuletzt war sie Gastprofessorin an der TU München (2022-2024).

Die Veranstaltung findet im Rahmen der ZIFG-Ringvorlesung “Die Rückkehr des Krieges? Feministische Perspektiven auf Krieg, Militarismus und Gewalt“ statt. Weitere Informationen sowie den Link zur Veranstaltung finden sich auf der Website des ZIFG der TU Berlin. ​

16.01.2025 | 18:00 – 20:00

Regina Mühlhäuser: Militär, Gewalt, Körper: Anmerkungen zu sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten und als Kriegswaffe

DERingvorlesungTUZIFGafg

Aktuell zeugen viele Berichte – aus dem Sudan, Eritrea, der Ukraine, Israel und Palästina – davon, dass Vergewaltigung und andere Formen sexueller Gewalt weit verbreitet sind und schwerwiegende Folgen für die Opfer und ihre communities haben. Dabei wird diese Gewalt zwar als Kriegswaffe eines Kollektivs gegen ein anderes sichtbar gemacht. Gleichzeitig werden aber andere Täter-Opfer-Konstellationen regelhaft ausgeblendet und verdrängt. Überhaupt bleiben die vielfältigen Erfahrungen der Betroffenen in der Öffentlichkeit meist ungehört. Letztlich wissen wir wenig darüber, wer wem was antut, wenn diese Gewalt ausgeübt wird. In meinem Vortrag werde ich anhand historischer Beispiele Fragen und Probleme unseres Umgangs mit sexueller Gewalt in kriegerischen Konflikten diskutieren und hoffe, damit zu einem besseren Verständnis der aktuellen Debatte beizutragen.

  • Regina Mühlhäuser ist Historikerin und derzeit Research Fellow an Goldsmiths, University of London. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gender, Sexualität und sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten, Erinnerungspolitik und Methoden der feministischen und sozialhistorischen Analyse.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der ZIFG-Ringvorlesung “Die Rückkehr des Krieges? Feministische Perspektiven auf Krieg, Militarismus und Gewalt“ statt. Weitere Informationen finden sich auf der Website des ZIFG der TU Berlin. ​

Technische Universität Berlin
Hauptgebäude, H 0107 (ACHTUNG! RAUMÄNDERUNG!)
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
09.01.2025 | 18:00 – 20:00

Uta Ruppert: Weltordnungskriege – Anti-Emanzipation – Gegenmacht

DERingvorlesungTUZIFGafg

In kapitalismuskritischen Debatten internationaler Politik wurde der Krieg gegen die Ukraine frühzeitig als Weltordnungskrieg und die Zeitenwende-Rhetorik als Anschub zur Militarisierung von Politik und Gesellschaft gedeutet. Dichotomisierungen und Polarisierungen auf allen Handlungsebenen, national, regional und international, sind ein zentraler Treiber dieser Umgestaltungen, in die mittlerweile auch der Terror der Hamas, der Gaza-Krieg und der Krieg im Libanon eingeflochten sind. Dass Dichotomisierung und Polarisierung ein Ferment der Anti-Emanzipation sind, wissen wir aus der feministischen Forschung seit Jahrzehnten. Umso mehr gilt es zu beleuchten, welche Wirkmacht sie gegenwärtig entfalten und welche Spielräume zur Entwicklung von Gegenmacht sich ausmachen lassen.

  • Uta Ruppert ist Professorin für Politikwissenschaft und Politische Soziologie mit dem Schwerpunkt Globaler Süden & Gender an der Goethe-Universität Frankfurt/Main.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der ZIFG-Ringvorlesung “Die Rückkehr des Krieges? Feministische Perspektiven auf Krieg, Militarismus und Gewalt“ statt. Weitere Informationen finden sich auf der Website des ZIFG der TU Berlin.

Technische Universität Berlin
Hauptgebäude, H 0107 (ACHTUNG! RAUMÄNDERUNG!)
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
19.12.2024 | 18:00 – 20:00

Charlotte Wiedemann: Den Schmerz der anderen begreifen. Lesung und Gespräch

DERingvorlesungLesungGesprächTUZIFGafg

Ausgehend von ihrem jüngsten Buch „Den Schmerz der anderen begreifen“ untersucht Charlotte Wiedemann die Auswirkungen der anhaltenden Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten auf die Muster der politischen Rede und die Psychologie des öffentlichen Diskurses. Teile der Medien sind von moralischem Populismus erfasst, und in den sozialen Medien ist der Beifall für Kriegsverbrechen ein häufiges Phänomen. Welche Auswirkungen hat dies auf unseren emotionalen Haushalt und unsere Denkfähigkeit? Ist es möglich, sich intellektuell vom Kriegsdenken abzuwenden, ohne in moralische Gleichgültigkeit zu verfallen? Und warum hat die Bewegung für einen Waffenstillstand in Gaza nie die Anerkennung einer Antikriegsbewegung erhalten?

  • Charlotte Wiedemann ist Auslandsreporterin und Autorin von Büchern, darunter „Über den Versuch, nicht weiß zu schreiben“, „Der lange Abschied von der weißen Dominanz“ und „Den Schmerz der anderen verstehen. Holocaust und Weltgedächtnis“. Sie ist Mitglied des Beirats des Leibniz-Zentrums Modern Orient (Berlin) und Public Fellow des Leuphana Institute for Advanced Studies (Leuphana Universität Lüneburg).

Die Veranstaltung findet im Rahmen der ZIFG-Ringvorlesung “Die Rückkehr des Krieges? Feministische Perspektiven auf Krieg, Militarismus und Gewalt“ statt. Weitere Informationen finden sich auf der Website des ZIFG der TU Berlin.

Technische Universität Berlin
Hauptgebäude, H 0107 (ACHTUNG! RAUMÄNDERUNG!)
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
07.11.2024 – 09.11.2024 | 10:00 – 17:15

Geschlecht – Körper – Vielfalt. Neue Perspektiven für Biologie, Medizin und Gesundheitswissenschaften Kolloquium des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien

DEENKolloquiumHUZtG

Was ist biologisches Geschlecht – was ist “sex”? Aktuelle Forschungen aus den Lebenswissenschaften zu “Sexdiversity” eröffnen inzwischen ganz neue Sichtweisen auf anatomische und funktionelle Geschlechtervielfalt in differenten Genderkontexten. Dazu werden uns Forschende der Genetik, Sexualwissenschaften, Hormonforschung, Gehirnforschung, Biologiedidaktik, Medizin und Gesundheitswissenschaften von ihren Forschungsergebnissen, ihren Initiativen zum Wissenstransfer und über Gender reflektierte Ansätze für eine gesellschaftlich kontextualisierte Forschung berichten. Vertreter:innen aus der medizinischen Praxis stellen neu etablierte medizinische Versorgungskonzepte für vielfältige Geschlechterkörper vor.

Das Kolloquium bietet Raum für einen transdisziplinären Dialog und intensivere Kollaborationen, um Ansätze zur Vielfalt und zum Zusammenwirken von Sex und Gender entscheidend voranzubringen. Der gemeinsame fachübergreifende Austausch mit allen Anwesenden kann die lebenswissenschaftlichen Forschungsergebnisse zur Geschlechtervielfalt für die Gender Studies fruchtbar machen. Für die Biologie, Medizin und Gesundheitswissenschaften liefert er gendertheoretische Perspektiven zur sozio-kulturellen Kontextualisierung der eigenen Forschung.

Konzept und Organisation:

  • Gabriele Jähnert, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien
  • Sigrid Schmitz, Projekt GeMINTdidakt, ZtG
  • Kerstin Palm, Institut für Geschichtswissenschaften, Abt. Gender & Science, Sprecherin des ZtG

Weitere Informationen und eine Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website des ZtGs der HU Berlin.

Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, Senatssaal/Raum 1066e
Unter den Linden 6
10099 Berlin
14.11.2024 | 09:00 – 16:00

Gender and FinTech Entrepreneurship

ENKonferenzHWRHTMI

The Harriet Taylor Mill-Institute of HWR Berlin (HTMI) is pleased to host the second annual Ta’raabet conference on gender within the DAAD sponsored Ta’ziz Partnership, which is part of the scientific collaboration between the Université de Tunis El Manar (UTM) and Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin).

This year the conference promotes the exchange of company practice and scientific research regarding „Gender and Fintech Entrepreneurship”. In the morning (9-12 h), FinTech companies will present themselves and experts from the corporate sector will provide an insight into the challenges of the industry. The scientific part of the conference starts in the afternoon (13-16 h). We will have various lectures in the field of management, economics, and gender studies all concerning different current FinTech topics, which all of them will be followed by a short Q & A round with the audience and/or exchange with colleagues within the field. The complete programme will be published shortly.

Target groups of the conference are company representatives, professors, researchers and students at HWR Berlin.

Please check out the Website of the HTMI for further informations and registration.

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Campus Schöneberg, Haus B Aula
Badensche Straße 50–51
10825 Berlin
13.02.2025 | 18:00 – 20:00

Teresa Koloma Beck: Verflochtene Geschichte – verflochtene Erfahrung. Überlegungen zu transnationalen Dynamiken in Konflikten der Gegenwart

DERingvorlesungTUZIFGafg

Transnationale Mobilisierung und Solidarität spielen in manchen bewaffneten Konflikten eine wichtige Rolle. Doch wie kommt es, dass manche Kriege in den Fokus von Öffentlichkeiten auch abseits des eigentlichen Kriegsgeschehens geraten, während andere ›ungesehen‹ bleiben. Aufbauend auf jüngeren Forschungen in der Gewalt- und der Globalisierungssoziologie rekonstruiert der Vortrag transnationale und transgesellschaftliche Dynamiken, die das Konfliktgeschehen der Gegenwart in besonderer Weise prägen, und diskutiert deren Relevanz für die Organisation von Protest und Solidarität.

  • Teresa Koloma Beck ist Professorin für Soziologie an der Helmut Schmidt-Universität Hamburg mit Schwerpunkten in Gesellschaftsanalyse und sozialem Wandel sowie Gewalt und Globalisierung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der ZIFG-Ringvorlesung “Die Rückkehr des Krieges? Feministische Perspektiven auf Krieg, Militarismus und Gewalt“ statt. Sie ist gleichzeitig die Schlussvortrag mit anschließendem Umtrunk. Weitere Informationen finden sich auf der Website des ZIFG der TU Berlin.

Technische Universität Berlin
Hauptgebäude, H 0107 (ACHTUNG! RAUMÄNDERUNG!)
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
01.10.2024 | 18:00 – 20:00

Geteilte Verbundenheit. (Neue) Debatten, Quellen und Perspektiven auf die Frauenbewegungen seit 1949

DEDDF

Veranstalterinnen:

  • Digitales Deutsches Frauenarchiv
  • Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv nimmt das Doppeljubiläum, Gründung der BRD und DDR, zum Anlass, um die Geschichte der Frauenbewegungen in Ost und West aus verflechtungsgeschichtlicher Perspektive zu betrachten.
Geteilte Verbundenheit. (Neue) Debatten, Quellen und Perspektiven auf die Frauenbewegungen seit 1949
Datum: 1. Oktober 2024, Uhrzeit: 18 ‒ 20 Uhr,

DDF-Zoom-Link: https://us06web.zoom.us/j/89440880787?pwd=FXqRa1t9jvyVbbpWQhu3MOjRObxPXe.1

In diesem Jahr feiert das Grundgesetz sein 75-jähriges Jubiläum. In den zahlreichen Veranstaltungen, organisiert und durchgeführt von unterschiedlichen Akteur:innen, steht damit zugleich die Gründung der Bundesrepublik im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Die Gründung und Geschichte der DDR werden weiterhin weitgehend marginalisiert. Zudem sind die Frauenbewegungen als eine zentrale Akteurin in der deutschen Verfassungs- und Zeitgeschichte zwischen, trotz vorliegender Forschung, immer noch weitgehend unsichtbar.

An diesen Leerstellen setzt der zweistündige Onlinetalk des Digitalen Deutschen Frauenarchivs an. Wir nehmen das Doppeljubiläum, Gründung der BRD und DDR, zum Anlass, um die Geschichte der Frauenbewegungen in Ost und West aus verflechtungsgeschichtlicher Perspektive zu betrachten. Mithilfe dieses Ansatzes möchten wir die gegenseitigen Verbindungen, Transfers und Abgrenzungen diskutieren. Dabei greifen wir aktuelle Debatten der Forschung auf, verweisen auf (alte und neue) Quellen und eröffnen intersektionale Perspektiven auf eine geschlechtersensible und inklusive Zeitgeschichte.

Folgende Expert:innen laden wir zum Gespräch ein:

  • Dr. Alexandria N. Ruble (Idaho)
  • Berit Schallner (Köln)
  • Dr. Karin Aleksander (Berlin)
  • Faruk Güler (Bochum)

Moderation:

  • Dr. Birgit Kiupel (Hamburg)
  • Dr. Jessica Bock (Berlin)

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet, wobei die Foto- und Filmaufnahmen zur Dokumentation und Bewerbung der Veranstaltung über die DDF-Website und Social-Media-Kanäle genutzt werden. Mit Ihrer Teilnahme vor Ort erklären Sie sich für diese Verwendungszwecke der Aufnahmen bereit. Bitte passen Sie Ihre Kamera- und Namenseinstellung entsprechend an.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/

21.10.2024 | 09:30 – 13:45

„Alles was Recht ist – Diskriminierung in der Hochschullehre aus juristischer Sicht“. Kurzvorträge, Diskussion und Panel“ (Online-Veranstaltung)

DEVortragDiskussiononlineTUBHT

Am Montag, 21.10.2024, von 9:30 bis 13:45 Uhr, laden wir Sie herzlich zum ersten Fachevent ein – zur Thematik „Alles was Recht ist – Diskriminierung in der Hochschullehre aus juristischer Sicht“ (Kurzvorträge, Diskussion und Panel). Eine Veranstaltung vom Gender- und Technik-Zentrum der Berliner Hochschule für Technik (BHT) und der Technischen Universität Berlin (TU Berlin).

Zielgruppen/Bereiche: Hochschullehrende, Beauftragte und Referent*innen (Diversität, Anti-Diskriminierung, Behinderung, Gleichstellung), HS-Justiziariate, Studierendenvertretung, Studienberatung/Psychologische Beratung, Personal – u. Organisationentwicklung und Interessierte

Kompakt und verständlich beleuchten juristische Expert*innen, Antidiskriminierungs-Expert*innen, Lehrende und Studierendenvertreter*innen Diskriminierungsaspekte von Lehr- und Lernsituationen.

 

Jurist*innen erläutern anhand von Kurzvorträgen das Diskriminierungsverbot, gesetzliche Gebote für den Lehrkontext und gesetzlich gebotene Verhaltensweisen von Lehrenden und Lehrverantwortlichen – nicht nur in Hochschulen. Anhand von rechtlichen Rahmenbedingungen, Fallbeispielen, Beschwerdestellen und Anzeigen von Diskriminierungssituationen wird das Thema aufbereitet. Wissenschaftsfreiheit und (Anti-)Diskriminierung werden zudem kritisch in Beziehung gesetzt und aus rechtlicher Perspektive beleuchtet. Durch Informations- und Wissensvermittlung möchte die Veranstaltung dazu beitragen, relevante und gesetzliche Rahmenbedingungen noch stärker in der Hochschullehre, sowie Personal- und Hochschulentwicklung zu berücksichtigen.

 

Wir freuen auf Fachbeiträge u.a. von:

  • Dr. Doris Liebscher, Leitung Ombudsstelle der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) Land Berlin
  • Saraya Gomis, Studienrätin, Staatssekretärin für Vielfalt und Antidiskriminierung a.D.
  • Prof. Dr. Felix Hanschmann, Dieter Hubertus Pawlik Stiftungslehrstuhl für Kritik des Rechts – Grundlagen und Praxis des demokratischen Rechtsstaats, Bucerius Law School

und Gesprächsbeteiligung von:

  • Uyanga Delgermaa, Referentin Konflikt- und Beschwerdemanagement bei Diskriminierung, FU Berlin
  • Meryem Yildiz, Reporting and Complaint Management, Zentrales Referat Gleichstellung & Antidiskriminierung, HTW
  • Prof. Dr. Dorothea Eisenhardt, Leitung Referat Nachwuchsförderung und wissenschaftliche Zusammenarbeit, BHT
  • Prof. Dr. Amy Siu, Informatik und nebenberufliche Frauen- u. Gleichstellungsbeauftragte, BHT

 

Weitere Beteiligte der Veranstaltung werden demnächst bekannt gegeben.

Veranstalter*innen & Moderation: Mechthild Scott (GuTZ/BHT) & Nina Hackmann (TU Berlin), mit freundlicher Unterstützung von Kathrin Philipp, Stabstelle Strategische Maßnahmen (TU Berlin)

Hier geht´s zur Anmeldung: events.tu-berlin.de/de/events/01910959-a24d-7893-86f3-ed617935b847/apply

 

20.09.2024 | 13:00 – 18:00

Women’s Suffrage Literature

ENWorkshopHUHU

This event includes presentations on the circulation of feminist ideas in both the United Kingdom and the United States, as well as on novels and dramas that focus on women’s suffrage movements. Dr. Helen Sunderland, historian at the University of Oxford, will deliver a keynote lecture on topic of “Schoolgirls and Women’s Suffrage in Late Victorian and Edwardian England.”

The detailed program and a poster for the keynote are available here: https://www.gbz.hu-berlin.de/events.

The workshop runs from 13:00 to 18:00 hours. If you would like to attend the workshop as a whole, please register. There is no registration required for the keynote lecture. Everyone is welcome to attend. The event will be held in English.
Please register with the organizer, Laura Schmitz-Justen (laura.schmitz-justen@hu-berlin.de), Visiting Scholar at the Centre for British Studies.

Humboldt-Universität zu Berlin
Centre for British Studies, Room 105
M*str. 60
10117 Berlin
23.10.2024 | 13:00 – 16:00

From Inclusion to Belonging — BUA x BR50 Joint Strategy Workshop with Professor Kelly Hannah-Moffat (Vice President at the University of Toronto)

ENWorkshopDiGENet

In this workshop we will delve deep into the relevance and value of DEI strategies, both internationally and within Berlin’s academic environment. Our keynote speaker Professor Kelly Hannah- Moffat, renowned sociologist and Vice President for People Strategy, Equity, and Culture at the University of Toronto, will share her expertise and experiences in kickstarting and institutionalizing a culture of diversity and belonging.

Together we will explore practical approaches to successfully initiating institutional change. We will identify obstacles and opportunities in these strategic development processes and discuss with practitioners how to effectively implement these initiatives to support the development of Berlin’s academic environment.

This workshop is designed for leaders and professionals responsible for strategic development and DEI strategies in research institutions and higher education in Berlin. Due to limited space, we encourage you to mark your calendars and look out for the official invitation coming soon. The workshop will be conducted in English.

Contact:

  • Christian Richter for BUA DiGENet (DiGENet@berlin-university-alliance.de)
  • Katarina Pollner for BR50 IG “Diversity & Gender Equality” (katarina.pollner@wzb.eu)
  • Timo Griessmann for BR50 IG administrativer Dialog (Timo.Griessmann@mdc-berlin.de)
17.10.2024 | 17:00 – 19:00

Care and (Un)Fair? Diskriminierung von Eltern in Forschungsförderprogrammen // Podiumsdiskussion und Vorstellung von Pilotstudie und Handlungsempfehlungen

DEPodiumsdiskussionFUhybridMvBZ

Eltern und pflegende Zugehörige erfahren im deutschen Wissenschaftsbetrieb drastische Benachteiligungen. Nur wenn diese sichtbar gemacht werden, kann der Diskriminierung entgegengewirkt werden. Wir laden Sie und Euch ein, die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen unserer Pilotstudie mit uns und unseren Podiumsgäst*innen zu diskutieren.

Am 17.10.2024 von 17:00–19:00 Uhr veranstalten wir zusammen mit der GEW und dem Margherita-von-Brentano-Zentrum der FU Berlin die Podiumsdiskussion „Care and (Un)Fair? Diskriminierung von Eltern in Forschungsförderprogrammen“, bei der wir die Pilotstudie als auch Handlungsempfehlungen vorstellen und gemeinsam mit unseren Gäst*innen diskutieren wollen.

Unter diesem Link können Sie sich für die Veranstaltung anmelden. Mehr über die Pilotstudie erfahren Sie auf unserer Webseite.

Es gibt vor Ort Kinderbetreuung. Bei der Anmeldung kann der Bedarf angegehen werden.

Herzliche Grüße

das Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft

 

Freie Universität Berlin
Seminarzentrum der FU Berlin, Raum L116 oder Online-Teilnahme via Webex
Otto-von-Simson-Straße 26
14195 Berlin (Dahlem)
11.09.2024 – 13.09.2024 | 00:00

Diversität und Geschlecht im Journalismus: Intersektionale Perspektiven auf Berufsfeld und Berichterstattung

DEJahrestagungFUFU
  • Die Fachgruppen „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“ und „Journalistik/Journalismusforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) veranstalten vom 11.09.-13.09.2024 ihre gemeinsame Jahrestagung zu Diversität und Geschlecht im Journalismus.

Während Geschlechterverhältnisse im Journalismus bereits seit den 1980er Jahren Gegenstand von Analysen sind (als Überblick Klaus, 1998), wurden Fragen von Diversität im Journalismus wie in der Journalismusforschung lange vernachlässigt und jüngst zunehmend zum Thema. Deutschland ist diverser geworden und dies muss auch die Kommunikationswissenschaft und insbesondere die Journalismusforschung zur Kenntnis nehmen und sich mit komplexen Fragen der Erforschung von Diversität im Journalismus auseinandersetzen. Wie kann Diversität gemessen, erfasst, beschrieben werden? Welche theoretischen, methodischen, empirischen Zugriffe benötigt die Journalismusforschung? Was bedeutet Diversität überhaupt und entlang welcher Dimensionen kann sie gemessen werden? Welche Rolle spielen hier Sprache und Bilder? In welchem Verhältnis stehen diese Fragen zu ‚klassischen‘ Forderungen nach Diversität, die in der Journalismusforschung eine lange Tradition haben (Vielfalt von Quellen, Meinungen, Darstellungsformen etc.).

Die Tagung soll neben empirischen Fragen auch Raum für die kritische Auseinandersetzung mit dem Diversitätsbegriff geben sowie sich analytisch mit dem Verhältnis von Geschlecht und Diversität befassen. Die Journalismusforschung folgt keinen naiven Abbildtheorien – wir wissen, dass Journalismus die Gesellschaft nicht abbildet – dennoch werden normative Ansprüche an die Repräsentation von Diversität gestellt, sowohl auf Ebene der Journalist:innen als Kommunikator:innen als auch auf Ebene des journalistischen Outputs (Köhler, 2020; Lünenborg & Medeiros, 2021).

Verantwortliche des Instititut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der FU Berlin

  • Margreth Lünenborg, Miriam Siemon, Ana-Nzinga Weiß und Ana Makashvili

Kontakt:

  • E-Mail: Diversitaet-Journalistik@polsoz.fu-berlin.de

Fachgruppensprecher:innen DGPuK:

  • Bernadette Uth, Valerie Hase & Jonas Schützeneder (Journalistik/ Journalismusforschung) und Helena Atteneder & Yener Yener Bayramoğlu (Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht)

Weitere Informationen finden sich auf der Website der FU Berlin.

Funkhaus Berlin (Donnerstag) und Freie Universität Berlin (Freitag)
03.07.2024 | 13:00 – 18:00

Meal Politics – Gender – Rural Areas. In Memory of the Work of Parto Teherani-Krönner Celebrating a Legacy

DEENKolloquiumHUHU

In October 2023, the esteemed scientist and our former colleague Parto Teherani-Krönner passed away. This colloquium is intended to commemorate her work in the field of research but also in the context of the university. Through her constant networking and tireless commitment she has promoted rural sociological research, with a particular focus on gender relations, both in terms of content and institutionally. The colloquium will take place on 3rd July 2024 at the Thaer-Institute for Agricultural and Horticultural Sciences of the Humboldt University in Berlin. Further information on program and location can be found in the attached flyer.

Humboldt-Universität zu Berlin
Albrecht Daniel Thaer-Institut, Room 1131
Invalidenstraße 42
10115 Berlin
04.07.2024 | 16:30 – 18:30

Alexandria N. Ruble: Entangled Emancipation: Women’s Rights in Cold War Germany // Book launch

ENBuchvorstellungFUFUBUAMvBZ

You are warmly invited to the launch of the book, Entangled Emancipation: Women’s Rights in Cold War Germany, by Dr. Alexandria N. Ruble. The book launch will include a comment from Prof. Dr. Karen Hagemann. A reception with food and drinks will follow.

The event will take place on 4 July, 2024 from 4:30 – 6:30 pm. The venue is the Freie Universität Berlin, Fabeckstr. 23-25 (Holzlaube) in Dahlem, Room 2.2058.

A map of the building layout can be found here: https://www.geschkult.fu-berlin.de/service/verwaltung/2023-Flyer-Holzlaube.pdf.

Everyone is welcome to attend–this is an open event meant to bring together various parts of the Berlin community to discuss the history of women’s rights in East and West Germany and to celebrate the launch of this important work.

If you plan to come, please RSVP to sarah.bellows-blakely@fu-berlin.de so that we can get a rough idea of audience numbers.

With warm wishes from the co-hosts of this event,

  • The junior research group, „Fixing the System: Analyses in the Context of the History of Science,“ funded by the Berlin University Alliance’s cross-cutting theme of Diversity and Gender Equality
  • The Margherita von Brentano Center for Gender Studies
  • The Global History MA Program
Freie Universität Berlin
Holzlaube, Room 2.2058.
Fabeckstr. 23-25
14195 Berlin (Dahlem)